RSS Feed
  1. Öffnungszeiten der DAV-Hütten

    Mai 19, 2013 by Stefanie

    Höllentalangerhütte

    Höllentalangerhütte

     

    Eine Wanderung in den Bergen macht so viel mehr Spaß, wenn man weiß, dass man unterwegs auf einer Hütte einkehren kann und in der Sonne sitzend frische Buttermilch, Kuchen oder Weißbier genießen kann. In den bayrischen Bergen öffnen jetzt endlich nach und nach die Hütten, die den Winter über geschlossen hatten oder sich eine Pause nach der Wintersaison gegönnt haben. Und auch auf immer mehr Almen werden in den kommenden Tagen die Kühe für den Sommer eintreffen und die Gäste schon von weitem mit Gemuhe und Glocken-Gebimmel begrüßen. Auch das Watzmann-Haus zum Beispiel hat seit gestern wieder geöffnet.

    Beim DAV gibt es hier eine Übersicht, wann die Hütten der Sektion München-Oberland geöffnet haben. Meine Tipps und Besuchs-Berichte dazu:

    Stüdlhütte

    Riesenhütte

    Albert-Link-Haus

    Höllentalangerhütte

    Vor jeder Wanderung würde ich im Moment noch empfehlen, mal auf die Website der Hütte zu schauen, ob sie wirklich schon offen hat, damit es keine Enttäuschungen gibt.

    Und kennt ihr schon www.huettentest.de? Dort kann man seinen Aufenthalt auf Alpenvereinshütten bewerten. Das war mir bisher unbekannt, künftig werde ich da aber auch immer mal ein Lob an gute Hüttenwirte abgeben.

    PS und hier noch mal meine Packtipps für Hüttentouren.


  2. Buchtipp: Rother Wanderführer Zillertal

    Mai 17, 2013 by Stefanie

    Wanderführer ZillertalSelbst in meinem 3. Jahr in München bin ich immer noch übewältigt von den unzähligen Möglichkeiten, immer neue Täler, Gipfel, Hütten und Wanderregionen bei Bergtouren kennen zu lernen. Im Zillertal war ich bisher nur einmal beruflich für ein paar Stunden bei einem Kunden gewesen (im tiefsten Winter), an Wandermöglichkeiten kannte ich nur vom Hörensagen den Berliner Höhenweg und die Berliner Hütte. Als ich mir dann im Vorfeld des Bergfreunde Blogger-Treffens den Rother Wanderführer Zillertal durchschaute*, war ich gleich begeistert von den vielen Touren, die zu Gipfeln zwischen 2000 und 3000 Metern führen.

    50 Bergtouren sind es insgesamt, natürlich sind dabei auch Spaziergänge in Tal-Nähe die weit entfernt von 3000er Kraxeleien sind, aber auch einige Hüttentour bzw Tagestouren, die man zu längeren Hüttentouren verbinden kann. Was wir dann aufgrund des bereits erwähnten Wetters aber auch aufgrund unseres Standortes im hintersten Eck des Zillergrunds wanderten, waren gerade die einfachen blauen Touren. Wiederkommen möchte ich besonders für die anspruchsvolleren Touren auf den Brandberger Kolm sowie die Ahornspitze, auch wenn man diese mit eine Seilbahnfahrt von Mayrhofen aus beginnt.

    Der Aufbau der Wanderbeschreibungen ist wie bei der Rother Reihe üblich, meist 2 manchmal mehr Seiten pro Tour, mit Karte, Foto, Höhenprofil, Talort, Einkehrmöglichkeiten, Höhenunterschied und Anforderungen. Eingeteilt in Blau, Rot, Schwarz nach aufsteigender Schwierigkeit.

    Zillertal Sundergrund

    Tour 28 - durch den Sundergrund Richtung Schönhüttenalm

    Tour 28 zur Schönhüttenalm gingen wir am Donnerstag nachmittag ein Stück, als noch die Sonne schien. Wie beschrieben ein breiter, einfacher Weg, sehr entspannt mit tollen Ausblicken, einem Murmeltier, Boulderern und einem Wasserfall.

    Tour 30 beschreibt die Tour zur Plauener Hütte, die wir am Freitag im Regen bis zum Adlerblick gingen, wobei wir nicht am Bärenbad stareten sondern am Wirtshaus in der Au. Was mich hier etwas wundert – die Tour ist im Buch blau, die Beschilderung unterwegs hat rote und sogar schwarze Punkte gehabt. Der Weg war nicht schwierig, ging aber über Stock und Stein und war ein Pfad, kein Spazierweg.

    Wegweiser Zillertal

    Tour 30 zur Plauener Hütte

    Ohne mich gingen die anderen am Samstag noch Tour 32 auf den Steinerkogel, auch diese Tour ist gut bei Regenwetter zu machen, wenn es für die Ahornspitze nicht passt (siehe Bericht von Angelica)

    Ich werde also auf jeden Fall den Wetterbericht im Laufe des Sommers beobachten und dann noch mal mit dem Wanderführer Zillertal losziehen.

    Walter Klier, Rother Wanderführer Zillertal mit Gerlos- und Tuxer Tal. 8. aktualisierte Auflage 2012. 128 Seiten mit 64 Farbfotos, 50 Höhenprofilen, 50 farbigen Wanderkärtchen sowie 2 Übersichtskarten. 11,5×16,5 cm, kartoniert mit Polytex-Laminiertung. ISBN 978-3-7633-4175-7. 14,90 Euro.

    Ich habe den Wanderführer vom Rother Bergverlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt bekommen, vielen Dank!

    Über diesen Link könnte ihr den Rother Wanderführer Zillertal mit Gerlos- und Tuxer Tal. 50 Touren: Mit Gerlos- und Tuxer Tal bei Amazon bestellen.**

    ——————–

    *Ich machte übrigens den Fehler, vorher nur die Wandervorschläge, nicht aber die Einleitung zu lesen. Auf Seite 8 wird nämlich ausdrücklich ein “Angebot für Schlechtwettertage” erwähnt. Gibts in der Gegend wohl öfter, solche Schlechtwettertage ;-)

    **Amazon Partner Link, wenn jemand darauf clickt und dann etwas bestellt, bekomme ich eine kleine Provision. Also clickt ruhig mal.

    Zillertal Boulder

    Boulder & Hütte im Zillertal


  3. Im Zillertal – wandern, zelten und Blogger treffen

    Mai 14, 2013 by Stefanie

    Bloggertreffen ZillertalDas Zillertal war  – wie hier schon angekündigt – die für den Moment letzte meiner Stationen, Menschen Aus Dem Internet mal in echt zu treffen. Die Firma Bergfreunde hatte ein Bloggertreffen im lezten Eck des Zillertals organisiert und Zelte, Crashpads, Tütenfutter und Grillfleisch organisiert. Alles andere, was man so zum Grillen, Zelten und Wandern braucht, warf ich in mein Auto und hatte dadurch ungefähr 5 mal so viel Gepäck wie unmittelbar vorher für 4 Tage Berlin (der re:publica Artikel braucht leider noch etwas länger…).

    Und ich bin stolz, dass ich erst im 4. Satz die Worte Wetter und Regen erwähne, denn leider fing es am Freitag morgen um 9 Uhr an zu regnen und hörte einfach nicht mehr auf…

    Natürlich schaut man sich vorher den Wetterbericht an, aber wegen Wetter traut sich ja kein Outdoor-Blogger ein Treffen abzusagen. Am Donnerstag war’s auch noch wunderbar, warm und sonnig mit blauem Himmel, Eis von der Tankstelle und Blumenwiesen! Im Zillergrund, beim Wirtshaus in der Au, warteten schon durch die Rhöntour wetter-erprobte Blogger-Freunde, andere bekannte Gesichter z.B. von der ISPO und einige ganz neue Gesichter. Bei einem Spaziergang in der Nähe der Zeltwiese entdeckten wir dann einige aus der Gruppe beim Bouldern, dafür ist die Gegend auch besonders bekannt. Ein wunderschönes Tal ist der Zillergrund, viel Grün, schöne Berge, riesige Felsen, Bach und Wasserfälle. Blauer Himmel!

     

    Zillergrund

    Zillergrund

    Wie es sich beim Zelten gehört wurden bald die Grills angeworfen, jeder schaufelte seinen Plastiknapf mit Salat, Brot, Fleisch und Ketchup voll, Bier gabs gekühlt aus dem Bach und wenns sein muss, schmeckt Rotwein auch mal aus einem Plastikbecher. Wir saßen auf Crashpads (=dicke, leichte Matratzen, die Boulderer zum Drauffallen nutzen. recht bequem zum Sitzen und lustig anzusehen, wenn Boulderer damit auf dem Rücken durch die Alpen spazieren) und es war sommerlich warm, so dass eine Fleecejacke ausreichte. Real Life mit Internet Menschen ist einfach was Tolles!

    Frühstück im Zillertal

    Frühstück

    Mit dem ersten Kaffeeduft am nächsten Morgen kam der Regen. Und er stoppte wie gesagt auch nicht mehr. Wir hatten Pavillons, unter denen wir unser Müsli kauten, und selbstverständlich hatten wir als Outdoor-Blogger neben besten Regenjacken, Regenhosen, Regencapes und Regenhüllen auch die richtige Einstellung und Motivation, trotzdem auf eine kleine Bergtour zu gehen. Immerhin lag ja kein Schnee mehr, zumindest auf dem Weg bis zum Zillergründl Stausee. Die Boulderer verbrachten den Tag übrigens in der Boulderhalle, das gibts auch im Zillertal.

    Wanderweg Zillergrund

    Der Weg, der eigentlich Richtung Plauener Hütte führt, war wirklich schön, am Bach entlang, durch Wald, über Almwiesen, an einzelnen Gebäuden vorbei, über Stock und Stein, tropfend und triefend erreichten Angelica, Jens und ich irgendwann den Adlerblick über dem Stausee. Den Stausee sahen wir aber nur auf der Landkarte, die Realität hatte nur Nebel, Wolken und Regen parat. Steve wurde weniger nass, denn er lief einfach schneller und erreichte sogar die Schneegrenze, tauchte dann wie eine Fata Morgana wieder mal neben uns auf und war Sekunden später wieder verschwunden.

    Adlerblick im Zillertal

    Adlerblick über dem Stausee. Wie Sie sehen, sehen Sie nichts.

    Wir hatten trotz allem Spaß auf dieser Tour, auch wenn man das anhand der Fotos nicht wirklich nachvollziehen kann. Keine Aussicht, kein Ort zum Einkehren oder Hinsetzen, ein bisschen Müsliriegel und kaltes Wasser, aber wir hatten Spaß!

    Wanderfreunde

    Wanderfreunde mit Spaß

    Es wäre auch alles gar nicht so schlimm gewesen, hätte uns am Ende der Wanderung ein 5*****Hotel mit Sauna, Federbetten und kannenweise Tee erwartet. Oder eine normale Alpenvereinshütte wenigstens. Aber wir waren ja zelten. Gut, halb so wild – wir ließen uns im Gasthaus nieder, dort gabs Suppe und Kässpätzle, Bier und Kakao, und alles trocknete und wurde gemütlich. Wenn man nicht an die Nacht im Zelt dachte.

    Abendessen in der Hütte

    Aufwärmen und Erfrischen!

    Die ganze Nacht von Freitag auf Samstag regnete es weiter, ich war mehrmals in der Nacht wach, um die Regentropfen aufs Zelt platschen zu hören. Tja und als der Rest am nächsten Morgen sehr tapfer die Rucksäcke packte und eine Tour aus dem Wanderführer raussuchte, suchte ich Salatschüssel und andere Siebensachen zusammen und packte mein Auto.

    Zeltplatz

    nicht meine Welt...

    Zu viel schlechtes Wetter in den letzten Wochen, zu grau, zu wenig Motivation noch einen Tag durchzustehenwandern. Geheiztes Auto, Badewanne, kuscheliges Sofa, das war schon die richtige Entscheidung, auch wenn jede Twitter-Meldung aus dem Zillertal einen kleinen kurzen Stich setzte, das gebe ich zu. Den Rest des Wochenendes vertiefte ich mich dann in mein neues Buch über Almen und Hüttentouren. Das ist mehr meine Welt und vielleicht buchen wir für das nächste Bloggertreffen einfach ein Hüttenlager und wer zelten will, den halte ich nicht davon ab :-)

    Zum Schluss ein Dank an die Bergfreunde fürs Organisieren, an Jens fürs Tellerspülen am Donnerstagabend, an Angelica für Zelt-Teilen, an den grummeligen Gastwirt dafür, dass ich ausnahmsweise schon um 7 aufs Klo gehen durfte, an Petrus für den sonnigen Donnerstag und an alle dafür, dass mich keiner am Samstag morgen aufgehalten hat. Dann wäre ich sicher geblieben aber ohne wirklich zu wollen…

    PS: Links zu den anderen Zillertal-Berichten gibt es am 31. Mai in meinem Monatsrückblick, das ist hoffentlich in Ordnung…


  4. Buchtipp: Meine Lieblings-Alm

    Mai 13, 2013 by Stefanie

    Ein bisschen kitschig ist das Titelbild des Wanderbuchs “Meine Lieblings-Alm” ja schon, mit Holz-Herz-Optik, Edelweiß und Kuh… Aber der Inhalt ist Wanderlust und Hüttensehnsucht und Sommer-Vorfreude pur!

    Für diesen Buchtipp könnte es keinen besseren Zeitpunkt zum Schreiben geben als heute. In der letzten Woche habe ich mich wieder einmal in ein Camping-Abenteuer gewagt (im Zillertal, mit anderen Bloggern, Bericht folgt noch!). Am 2. Tag morgens um 9 Uhr fing es an zu regnen und hörte nicht mehr auf. Kaffeewasser wurde über der Gasflamme zum Kochen gebracht, Teller wurden im Fluss gespült, zum Schlafen im Zelt trug ich eine Mütze, nach einer Weile war alles klamm und matschig und auf einem Crashpad sitzen war nach einer Weile auch nicht mehr bequem. Wer das mag, bitte, aber es ist nicht meine Welt…

    meine Welt Die Tage im Zillertal waren trotzdem toll, aber selten habe ich mich so auf die nächsten Hüttentour und Einkehr auf einer Alm gefreut! Tischdecken und Kissen, Bänke und Tische, bei 20 anderen Leuten im Hüttenlager friert man nicht ;-) Das Klo ist nachts nicht abgeschlossen, Waschbecken sind selten mitten im Flur, Wärme und Gemütlichkeit und Schutz vor schlechtem Wetter zeichnen die Hütten und Almen in den Alpen aus. Das ist meine Welt!*

    Deswegen macht es auch richtig Spaß, die 35 Hütten-Tipps der 8 Autoren zu lesen, in den Bayrischen Alpen gelegen sowie im nahen Tiroler Grenzgebiet. Einige sehr bekannte sind dabei, von anderen hatte ich bisher noch nie gehört. Selber kenne ich bereits das Bodenschneidhaus, das Rotwandhaus, die Ankelalm, die Hochrieshütte, die Riesenhütte, das Hochgernhaus, die Stepbergalm und die Bad Kissinger Hütte- der Rest der insgesamt 35 beschriebenen Hütten und Almen stehen selbstverständlich auf meiner Wunschliste. Besonders wenn in der Beschreibung von einem “Spaziergang ins Kuchenparadies” die Rede ist (Bergcafé Siglhof).

     

    Bad Kissinger Hütte

    Bad Kissinger Hütte im Tannheimer Tal

    Zu jeder Hütte gibt es Informationen zur Lage (mit Karte), zu Öffnungszeiten und Kontakmöglichkeiten, zur Geschichte, zu Gipfeltouren vor Ort und zu Besonderheiten wie Rodelmöglichkeiten, Almabtrieb, Anekdoten. Die Schwierigkeit, die Hütte zu erreichen, ist immer eher einfach, man muss weder klettern noch klettersteigen, viele Touren sind mit Kindern möglich. Die Hüttenwirte werden im Detail vorgestellt, zum Teil verraten sie ihre Rezepte für Lammschnitzel, Spinatnocken und Kirschstreuselkuchen. Besonders gefallen mir die Zitate von Gästen oder von den Hüttenwirten, wie das von Johann Winkler aus bereits erwähntem Siglhof:

    Selbst nach 20 Jahren freu ich mich, wenn meine Frau meinen Lieblingskuchen, den Blaubeerkuchen, aus dem Ofen zieht. Das ganze Haus duftet, und mir läuft das Wasser im Mund zusammen. (S. 112)

    Genau dafür mag ich Hütten, am Campingplatz riecht es höchstens nach Grillfleisch und so sehr ich das auch mag – der Duft von frisch gebackenem Kuchen ist doch das größte!

     

    Kaiserschmarrn Stepbergalm

    Kaiserschmarrn Stepbergalm

    Ich habe das Buch vom J. Berg Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt bekommen, vielen Dank! Auf der Website des Verlags könnt ihr “Meine Lieblings-Alm” online bestellen.

     

    Michael Pröttel, Martina Gorgas, Georg Hohenester, Thomas Bucher, Gaby Funk: Meine Lieblings-Alm, 35 Wanderungen zu den schönsten Hütten und Almen der Bayerischen Alpen. 144 Seiten, ca. 120 Abbildungen, Format 16,5 x 23,5 cm, Broschur mit Fadenheftung. ISBN-13: 978-3-86246-117-2. Erschienen im April 2013. Preis 17,99 Euro.

     

    *Wetter ist eigentlich kein Argument – aber bei den Fotos im Buch scheint immer die Sonne ;-)


  5. Gastbeitrag Feiertag gleich Wandertag: Geierstein

    Mai 12, 2013 by Stefanie

    Blick vom Geierstein

    Blick vom Geierstein

    Wie ja schon angekündigt, war ich in den letzten Tagen in Berlin und im Zillertal unterwegs und weiß nun gar nicht, über was ich hier zuerst erzählen soll. Wie gut, dass Christine wieder mal einen Gastbeitrag geschrieben hat, so wirds hier auch nicht langweilig. Den Geierstein kenne ich selbst leider noch nicht, die lange Wanderung mit dem Fockenstein zusammen möchte ich aber auch bald einmal machen.

     

    Christi Himmelfahrt stand an, und die Wettervorhersage wollte sich einige Tage vorher nicht so recht entscheiden. Dennoch wollte ich mal eine längere Tour, die für 6 Stunden ausgeschrieben ist, wagen: Lenggries (679m) – Fockenstein (1564m) – Auer-Alm (1271m) – Fockenstein – Geierstein (1.491m) – über Markeck zurück nach Lenggries. Sabine und Stefan wollten mit.

    Geierstein_Wiese Richtung Lenggries

    Geierstein_Wiese Richtung Lenggries

    Früh aufgestanden, gegen 8 Uhr wollten wir in der BOB sitzen. Stefan musste wegen einem Notfall in der Firma absagen. Das Wetter war ab mittags durchwachsen angesagt. Also Tourenänderung: nur Lenggries-Geierstein.

    Vom Bahnhof Lenggries ist das Schwimmbad Isarwelle bereits ausgeschildert und in <10 min zu erreichen. Ab dort sind Geierstein und Fockenstein (Weg 610/611) sehr gut gekennzeichnet.

    Geierstein Rastwiese

    Geierstein Rastwiese

    Da die Tour als leicht ausgeschrieben ist, schritten wir mit Sonne satt und viel Zeit im Gepäck schwatzend und langsam voran. Zwei Frauen, viel zu erzählen, viel Pause. Es ging aber auch steil bergauf! Also leicht ist was anderes. Schwer ist es nicht, aber leicht fanden nicht nur wir den Aufstieg nicht.

    Geierstein_LenggriesTölz

    Geierstein_Lenggries und Bad Tölz

    Vom Geierstein zum Brauneck

    Vom Geierstein zum Brauneck

    Wegen der frühen Jahreszeit waren die Wege zusätzlich teilweise wegen der Schneeschmelze (ja, Reste gab es tatsächlich noch) glitschig-nass. Laut meinem Wanderbuch musste man im Gipfelbereich trittsicher und aufmerksam sein. So ganz ohne und schon gar nicht leicht war es dann kurz vor dem Gipfel doch nicht. Von oben kann man wunderbar zum Brauneck (wenn man Glück hat mit Paraglidern) rüber- und nach Lenggries/Bad Tölz hinunter schauen.

    Etwas zügiger als bergauf ging es den gleichen Weg wieder hinunter – die Sonne war uns immer noch wohl gesonnen!

    In Lenggries gab es fix noch ein Eis und dann huschten wir schnell rein in die BOB, bevor die dunklen Wolken kamen.

    Der Weg zum Geierstein ist ab Lenggries Bahnhof für 2,5 Stunden ausgeschrieben, die benötigt man auch (wenn nicht mehr).

    Schöne Tour im Wald, ruhig, schattig. Wenige Möglichkeiten zum Rasten – außer dort, wo sich der Weg zum Fockenstein/Geierstein gabelt. Und oben auf dem Gipfel.

    Wichtig: es gibt keine Einkehrmöglichkeit! Daher ist die Strecke wohl auch relativ wenig belaufen ;)

    —-

    Test und alle Fotos von Christine, danke! Ich freue mich auf die nächste gemeinsame Tour.

    Mehr Infos zu Lenggries und Umgebung in den Reisetipps Isarwinkel