Filmtipp: Jäger des Augenblicks

Endlich habe ich es jetzt auch geschafft, den Film von Stefan Glowacz, Kurt Albert und Holger Heuber „Jäger des Augenblicks“ im Kino zu sehen. Und ich war sehr begeistert, den Film kann ich euch sehr empfehlen!*

Es geht um eine Expedition zum Klettern nach Südamerika als „äußere“ Geschichte. Es geht aber auch um Motivation, um Durchhalten, um Zähne zusammen beißen, um Spaßmachen in schwierigen Situationen, um Risiko, um Abenteuer und ganz gewaltig geht es um den Tod. Wie plötzlich er kommt, wie man damit umgeht, wie man weitermacht.

Ort der Handlung ist der Berg Roraima im Dreiländereck von Brasilien, Venezuela und Guyana, tagelang kämpfen sich die 3 Kletterer erst mit, dann ohne Träger und Guides durch den Dschungel, bis sie überhaupt erst mal den Berg erreichen, den sie über eine neue Route besteigen wollen.

Die Kameraführung ist gigantisch, die Landschaft der Wahnsinn, die Musik hängt mir noch Tage später in den Ohren, vor allem die Lieder, die Kurt Albert in der Hängematte gesungen hat. Gute Nacht, Freunde von Reinhard Mey, Far Far Away von Slade, The Boxer von Simon & Garfunkel. Eine kleine Spotify Playlist findet ihr oben!

Der Film macht Fernweh, macht nachdenklich, abenteuerlustig, und der Regen draußen ist irgendwie keine Ausrede, nicht wenigstens eine kleine Tour an einem Wochenende zu machen (das letzte Sintflut-Wochenende vielleicht ausgenommen). Letztes Jahr hatte ich Stefan Glowacz ja schon mal bei einem Vortrag gesehen, da gab es schon Filmausschnitte aus Venezuela, aber die ganze Geschichte und die große Kinoleinwand ist noch mal eine ganz andere Geschichte. Hier der Trailer:

PS: Der Film ist nicht zu verwechseln mit der Story „Jägerinnen des Augenblicks„!

Stefanie Dehler
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Stefanie Dehler

Herausgeberin des Gipfelglück Blogs - einer Sammlung von persönlichen Erfahrungen beim Wandern, Bergsteigen, Radlfahren und Reisen, im Chiemgau, in den Alpen, weltweit.
Mit einer Vorliebe für Höhenmeter, Kuchen, Bier, Bücher und Instagram.
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