Eine Gipfelglück Brücke fürs Salzburger Land – vielleicht…

Brücke in den Alpen
Über die Wichtigkeit von Brücken

Das Salzburger Land könnte demnächst das erste* Land werden, das eine Gipfelglück-Brücke hat! Ich finde ja, jedes Land und jedes Bundesland sollte so etwas haben – oder? Wanderer freuen sich dann nicht nur, dass einen reißenden Fluss trockenen Fußes überqueren können, sondern marschieren auf der anderen Seite voller Motivation und Vorfreude weiter, wenn ihnen die Brücke ein wenig Gipfelglück gewünscht hat. Sollte es also zu der Entscheidung kommen (Mitte Mai wohl…) werde ich gerne nach Saalbach-Hinterglemm reisen, die Brücke bauen, höchstpersönlich einweihen und euch hier im Blog natürlich von dem Wahnsinn berichten.

Wie es dazu kommen könnte: das Salzburger Land sucht eine/n Blogger/in**, die mit sich den einheimischen Wanderwegebauern („Wegehalterteam“) einen ganzen Tag an den Fluss begibt und eine Brücke für Wanderer baut. Wahrscheinlich ein bisschen luxuriöser als die auf dem Bild oben. Einen ganzen Tag lang sägen, hämmern, schmirgeln, in ständiger Gefahr, während der Arbeit ins Wasser zu fallen. Immerhin wird die Brücke dann wirklich nach der Bloggerin benannt. Und nach getaner Arbeit gibt es auf einer Alm was zu Futtern!

Ein tolle Aktion, ich würde das tatsächlich gerne machen, so eine Brücke bauen! Denn wie oft profitiert man als Wanderer von der Arbeit von vielen, die die Wege instandhalten, für Markierungen und Hinweisschilder sorgen und sich darum kümmern, dass wir sorgenfrei und ohne allzu große Vorbereitung und Ortskenntnis Gipfelglück erleben können.

Und damals, als ich ehrenamtlich ein Wochenende lang im Karwendel Müll einsammeln wollte, da fiel Schnee und bedeckte den Müll und die Aktion wurde im letzten Moment abgesagt…

Jedenfalls würde ich mich freuen, wenn ich die Jury überzeugen kann, mich nach Saalbach-Hinterglemm zum Brückenbau zu schicken. Trittfestigkeit und Bergerfahrung kann man meinem Gipfelbuch entnehmen (in dem auch deutlich wird, dass das Salzburger Land viel zu unterrepräsentiert ist, was man im Zuge des Brückenbaus ja auch ändern könnte), ich kann anpacken und finde es nicht schlimm mir die Hände schmutzig zu machen, ich kann Nägel gerade in ein Stück Holz hämmern und kann mit dem folgenden Foto zudem noch Auslandserfahrung vorweisen: in Neuseeland habe ich mir Unterkunft und Verpflegung beim Renovieren von Hostels und Arbeit auf Bauernhöfen verdient.

Traktor fahren in Neuseeland

 

PS: Klar, das Anlegen der Brücke bei Foursquare und den ersten Check-In würde ich natürlich auch übernehmen, sollte W-Lan an der Brücke vorhanden sein. Langfristig könnte man natürlich überlegen, ob der Gipfelglück-Brücken-Check-In nicht Pflicht wird um den berühmten Foursquare Badge zu bekommen. Aber das sind Träumereien und üblicher Größenwahn, erst mal gehts ja um handfestes Anpacken ;-)

 

*Annahme, nicht verifiziert.

** bleiben wir der Einfachheit halber bei der weiblichen Form

Stefanie Dehler
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Stefanie Dehler

Herausgeberin des Gipfelglück Blogs - einer Sammlung von persönlichen Erfahrungen beim Wandern, Bergsteigen, Radlfahren und Reisen, im Chiemgau, in den Alpen, weltweit.
Mit einer Vorliebe für Höhenmeter, Kuchen, Bier, Bücher und Instagram.
Stefanie Dehler
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12 Comments

  1. Dafür!
    Wer so fleißig Traktor & Schneemobil fährt und jeden Berg rauf und runter kraxelt, der sollte auf jeden Fall auch ’ne Brücke mit seinem Namen drauf bekommen.

    Solltest du dennoch wider Erwarten aufgrund einer bestochenen und parteiischen Jury das Rennen _nicht_ machen, dann sag Bescheid. Wir besetzen die Brücke in einer Nacht-und-Nebel-Aktion und labeln die um! :D Oder wir bauen einfach eine zweite, viel größere Brücke direkt daneben ^^

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