Im Kino: Messner

Messner Filmplakat
Foto: www.movienetfilm.de

Es ist relativ schwer, ein Fazit zum Kinofilm „Messner“ zu ziehen. Ich wollte den Film unbedingt sehen, es hat mir auch gefallen, aber ich war jetzt nicht so von den Socken, dass ich ihn gleich noch mal anschauen müsste.

Was schätzungsweise daran liegt, dass ich vieles einfach schon wusste, aus Vorträgen von Reinhold Messner, TV-Sendungen oder seinem Buch 13 Spiegel meiner Seele. Von der Nanga Parbat Geschichte gab es schon einen eigenen Film etc etc. Vieles war durchaus neu und interessant, zum Beispiel die Interviews mit seinen Brüdern, die über viele Erlebnisse aus einer neuen Perspektive redeten. Ist ja auch eine interessante Frage, wie gehen Geschwister mit so einem Bruder um, der ständig in Gefahr schwebt, so in den Medien präsent ist, so polarisiert?

Gut fand ich auch die nachgestellten Szenen, Messner als Kind, als junger Kletterer, diese Szenen haben vieles deutlicher gemacht als nur Erzählen es könnte und haben gut ins Gesamtbild gepasst.

Grandios waren die Bilder aus den Bergen, ob Südtirol, Westalpen oder Himalaya, die Kameraführung großartig. Bei manchen Szenen war ich froh zu wissen, dass der Kerl noch lebt, sonst wäre es viel zu spannend gewesen zum Hingucken. Einfach wunderschöne Berge wo man Verständnis dafür hat, dass er da hoch will. Traumhaft schöne Aufnahmen natürlich aus Nepal, von Bergen, die ich auch gesehen habe…

Allein für Bergaufnahmen lohnt sich ein Blick auf die Film-Website, die Bilder sind wirklich gigantisch. Dafür lohnt sich der Film – die Folgerung: man braucht eine große Leinwand dafür, keinen kleinen Fernseher. Wenn man ein wenig von Messners Leben weiß, ist man beim kleinen TV fast gelangweilt, weil es nicht so viel neues ist. Im Kino dagegen hört/ sieht man es gerne noch mal, weil Messner nun mal ein außergewöhnliches Leben lebt und die Bilder sind einfach der Hammer!

Stefanie Dehler
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Stefanie Dehler

Herausgeberin des Gipfelglück Blogs - einer Sammlung von persönlichen Erfahrungen beim Wandern, Bergsteigen, Radlfahren und Reisen, im Chiemgau, in den Alpen, weltweit.
Mit einer Vorliebe für Höhenmeter, Kuchen, Bier, Bücher und Instagram.
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