Neuseeland ist Partnerland der Frankfurter Buchmesse

Natürlich möchte ich um nichts in der Welt auf meine Nepal-Reise verzichten, aber es tut mir extrem leid, dieses Jahr die Frankfurter Buchmesse zu verpassen. Zum Einen gibt es einen Schwerpunkt Reise-Literatur, zum anderen ist mein Neuseeland das Partnerland – auch „Ehrengast der Buchmesse“ genannt – dieses Jahr! Der 2. Link führt übrigens zur Facebookseite des Buchmesse-Partnerlandes, wo schon über allerlei Neuseeland-Veranstaltungen auch vor der eigentlichen Messe berichtet wird. Jede Menge Lesungen wird es geben, Ausstellungen, Veranstaltungen mit Autoren aus Neuseeland – ich wäre gerne dabei.

So bleibt mir nur, ein paar Neuseeland-Bücher zu empfehlen und euch einen Besuch bei meinen Gipfelglück-Partnern ans Herz zu legen, dem Bruckmann Verlag in Halle 3.0, Stand A 151 sowie dem Bergverlag Rother in Halle 3.1, Stand J659. Die Frankfurter Buchmesse findet vom 10. bis 14. Oktober 2012 statt.

 

Neuseeland Buchtipp 1: Der Ruf des Kriegers von Christina Thompson

Untertitel des Buchs ist „Mein Leben mit einem Maori“, es geht aber um viel mehr als nur den Alltag der Autorin (Amerikanerin) mit ihrem neuseeländischen Mann. Es geht um die Geschichte Neuseelands, um die kurze Menschheits-Geschichte in Neuseeland, die erst ein paar Hundert Jahre alt ist. Es geht um Polynesier in der ganzen Welt, um Entdecker, es geht um Anthropologie und Sagenwelt, es geht darum, wie unterschiedliche Menschen sein können. Das Buch ist eher akademisch, keine Intimitäten aus der Beziehung zu ihrem Mann oder den Familien. Der Titel ist völlig unpassend – das Buch aber interessant für alle, die sich für Neuseeland und polynesische Kultur interessieren.

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Neuseeland Buchtipp 2: Postcards from elsewhere von Graham Reid

Dieses Buch ist nicht über Neuseeland sondern von einem Neuseeländer geschrieben, dem Reise- und Musik-Journalisten Graham Reid. In dem kleinen Taschenbuch schreibt er über Reisen in allerlei Länder, solche Bücher gibt es viele, aber Graham hat eine schöneArt zu schreiben, redet über USA und Taiwan, Spanien und Japan und kleine Dinge, die einem auf Reisen begegenen. Während meines Jahres in Neuseeland habe ich gelesene Bücher immer gegen neue getauscht, und nur ganz wenige behalten und mit zurück gebracht, Postcards from Elsewhere ist eins davon. Einen Bestell-Link habe ich nicht gefunden, ihr könnt aber auf Graham Reid’s Website weiterlesen, einem „On-line Magazine for curious people“

 

Neuseeland Buchtipp 3: New Zealand Panorama von Oliver Bolch

Ein querformatiger kleiner Bildband mit einfach schönen Fotos. 1 Foto pro Doppelseite. Es gibt auch Text, aber den habe ich noch nie gelesen, weil ich mich nach 2 bis 3 Fotos schon weggeträumt habe nach Aotearoa…

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Neuseeland Buchtipp 4: Wer wagt, gewinnt von Sir Edmund Hillary

Der berühmteste und größte Neuseeländer aller Zeiten, der Erstbesteiger des Mount Everest. 1975 schreib er seine Autobiographie unter dem Originaltitel „Nothing Venture, Nothing Win“ – wie er aufwuchs, wie er in Neuseeland mit dem Bergsteigen begann, Himalya, der Everest, das Leben danach, in der Antarktis. Viele private und persönliche Anekdoten, einfach wundervoll erzählt von einem meiner großen Helden. Ich war in Neuseeland, als Sir Ed 2008 starb, die Trauer im Land war sehr bewegend, er muss ein sehr besonderer Mensch gewesen sein. Schon zu Lebzeiten war er auf einem neuseeländischen Geldschein abgedruckt!

Das Buch scheint leider vergriffen, leiht es euch deswegen aus, sucht ein E-Book, oder lest ein wenig auf der Website des Himalayan Trust.

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Wandertipps Neuseeland

Teil 1 der schönsten Wanderungen in Neuseeland: Skyline Track,Lake Marian

Teil 2 der schönsten Wanderungen in Neuseeland: Roys Peak, Nelson Lakes

Teil 3 der schönsten Wanderungen in Neuseeland: Tongariro Alpine Crossing und Abel Tasman National Park

Teil 4: Queen Charlotte Track

Teil 5 der schönsten Wanderungen in Neuseeland: Golden Bay auf der Südinsel

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**Urheberrechtlich ist es nicht gestattet, Bücher abzufotografieren. Deswegen keine Bilder der Cover…

Stefanie Dehler
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Stefanie Dehler

Herausgeberin des Gipfelglück Blogs - einer Sammlung von persönlichen Erfahrungen beim Wandern, Bergsteigen, Radlfahren und Reisen, im Chiemgau, in den Alpen, weltweit.
Mit einer Vorliebe für Höhenmeter, Kuchen, Bier, Bücher und Instagram.
Stefanie Dehler
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5 Comments

  1. Oh Stefanie, da fallen mir direkt noch drei weitere Bücher ein:

    „Trekking in Neuseeland“ von Andrew Stevenson, meine Vorbereitung auf meinen Urlaub in 2003. ISBN 3-89405-236-8

    „Once we were warriors“ von Alan Duff. Zugegeben, habe ich bis jetzt noch nicht Gelesen. ISBN 0-09-957841-7

    „Whale Rider“ von Witi Ithmaera, ein Audience Award Winner des 2003er Sundance Festivals. Eine Verfilmung gibt es auch, lesend- und sehenswert! ISBN 0-15-205016-7

    Gruß aus Westfalen, Bernd

    • Stefanie

      Oh, bei Stevenson muss ich ein ganz lautes Veto einlegen, Bernd, die anderen beiden klar, aber Stevenson ist meiner Meinung nach ein arroganter Blödmann. Er hält sich allein für den einzig wahren Reisenden, alle anderen sind nur dumme Touristen. Er redet aber MIT niemandem, lästert nur ÜBER andere. Und muss dann zum Beispiel in Nepal gerettet werden, weil er abends ohne Taschenlampe unterwegs ist.
      Und lästert über Jugendliche, die in Neuseeland im Hostel sitzen und TV schauen statt die Natur zu genießen- hätte er sie gefragt, hätte er erfahren, dass die Leute 12 Stunden mit Äpfel pflücken oä beschäftigt waren, dann mag man abends nichts anderes mehr machen als TV.
      Nein, seine Bücher werde ich bestimmt nicht weiterempfehlen, er ist mir absolut unsympathisch! Aber du darfst gerne deine eigene Meinung haben :)

      • Eine andere Meinung zu haben, nehme ich mir durchaus raus. :-)
        Von seinem ersten Buch der Annapurna Runde und von seinem Norwegen Buch habe ich da durchaus eine andere Meinung. Die sind mir nicht arrogant in Erinnerung. Neuseeland ist schon etwas länger her, dass ich es gelesen habe, so manches Detail ist da nicht mehr präsent. Mir hatte es aber gut gefallen. Wenn er sich über Apfelpflücker nach 12-stündiger Plackerei lustig gemacht hatte, das ist natürlich nicht in Ordnung. Habe ich so aber nicht in Erinnerung.
        Wie es auch immer ist oder war, Neuseeland ist einen Besuch wert. Und nicht nur einen.

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