Warum ich im Sommer ein anderer Mensch bin

Nach den letzten beiden Tagen kann man nun wirklich behaupten, dass der Frühling (und fast schon der Sommer) angekommen ist; es hatte 20 Grad und die Fahrradsaison ist für mich eröffnet. Beides zusammen macht mich zu einem anderen Menschen, selbst wenn es in den nächsten Tagen noch mal schneien sollte.

 

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Vom Radl aus sieht die Welt wahrlich anders aus. Wenn man morgens auf dem Weg ins Büro nicht ins Auto sondern aufs Rad steigt, beginnt der Tag direkt mit einem Highlight – frische Luft, das Gesicht in die Sonne halten, den blauen Himmel anschauen und sich bewegen, draußen sein, Outdoor-Vergnügen, da wird man wach und glücklich. Besonders zum Frühlingsanfang scheinen alle Radler morgens mit einem weltentrückten Grinsen unterwegs zu sein.

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Unser Büro ist im Winter umgezogen, deshalb war es eine spannende Sache, gestern die Radlstrecke auszuprobieren. 10 Kilometer sind schon eine ordentliche Tour- aber was für eine! Zum Glück nur wenig Straße sondern es geht für mich durch den Olympiapark und dann durch kleine Fahrradstraßen, an einem kleinen Kanal vorbei.

Sicher werde ich nicht jeden Tag ins Büro radeln, bestimmt nicht bei Regen, das würde weder mich glücklich machen noch meine Arbeitskollegen, die mich dann den ganzen Tag ertragen müssten. Aber bei Sonne im Sommer – perfekt!

Auch auf dem Heimweg ist es mit dem Rad besser. Man kann kurz an der Eisdiele anhalten oder beim Bäcker oder kurz noch einen Geocache auf dem Weg einsammeln. Ohne Parkplatz suchen und dann Münzen für den Parkschein suchen, ohne wie es für München typisch ist an jeder einzelnen Ampel anhalten zu müssen. Stattdessen entspannt jeder Pedaltritt und sorgt für einen geschmeidigen Übergang von Arbeitstag zu Feierabend.

Im Sommer ist es morgens hell, wenn ich aufwache, und abends ist es lange hell – die Tage sind lang, die Wochenenden sind länger als im Winter, man hat das Gefühl, viel mehr Aktivitäten und Genuss in einen Tag packen zu können.Dazu das Wetter in München: Übers Jahr gesehen scheint hier einfach öfter die Sonne als z.B. in Nordrhein-Westfalen, es ist weniger neblig und es regnet seltener. Gut, es hat mehr Schnee, aber zumindest Schnee zusammen mit Sonne und blauem Himmel.

Kurz: Ich bin ein ausgesprochener  F R Ü H L I N Gs und S O M M E R Mensch!!

 

Anmerkung: der Text übers Radeln gilt NICHT in den Wintermonaten sowie an regnerischen Tagen. Alle oben genannten Argumente lösen sich dann in Nichts auf und alles spricht fürs Autofahren. Alles, bis vielleicht das schlechte Umwelt-Gewissen, aber das mache ich im Sommer ja wieder wett. Schon im Juli habe ich an anderer Stelle schon geschrieben, warum ÖPNV keine Option ist

 

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Stefanie Dehler
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Stefanie Dehler

Herausgeberin des Gipfelglück Blogs - einer Sammlung von persönlichen Erfahrungen beim Wandern, Bergsteigen, Radlfahren und Reisen, im Chiemgau, in den Alpen, weltweit.
Mit einer Vorliebe für Höhenmeter, Kuchen, Bier, Bücher und Instagram.
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