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Städtetrip Budapest im Frühling: Sehenswertes, Highlights und Lieblingsorte

von Stefanie Dehler
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Ein langes Wochenende für einen Städetrip nach Budapest planen, da findet man schnell eine lange Liste von Highlights und sehenswerten Orten, und selbst mit genug Zeit ist die Zeit zu kurz für „alles“. Mein Wochenende in Budapest war im sehr sonnigen März, es fehlen die Blumen und die Blätter am Baum, aber wir verbrachten so viel Zeit draußen, dass in diesem Reisebericht die Museen fehlen.

Auch deswegen glaube ich, dass ich mit Budapest noch nicht fertig bin, man könnte ja auch per Schiff auf der Donau anreisen oder mit dem Fahrrad auf dem Donauradweg. Allein Cafés, die Donauufer, Streetart und die Skulpturen von Mihály Kolodko lohnen sich immer wieder.

Wie immer im Gipfelglück Blog: In diesem persönlichen Reisebericht findest du nur persönliche Tipps, alles selbst erlebt, ausprobiert und für gut befunden.

Werbehinweis: Der Artikel enthält Affiliate Links*, der vorgestellte Reiseführer ist ein Rezensionsexemplar des Verlags. Findest du Inspiration, findest du Gefallen an diesem Artikel und diesem Blog? Lade mich auf einen Kaffee ein! Abonniere gerne auch den kostenlosen Newsletter und folge Gipfelglück auf Komoot.

Lieblingsorte in Budapest – was sind die Highlights und besten Sehenswürdigkeiten?

Ein Wort vorweg: zu den Sehenswürdigkeiten in Budapest gehören natürlich auch Museen und Kirchen, die Synagoge, die Jugendstil Schwimmbäder, die Burg und das Parlament. Bei unserem Besuch im März war es allerdings so sonnig und frühlingswarm, wir wollten einfach die Zeit nur draußen verbringen. Deswegen gibt es hier mehr Tipps für Street Art und Straßenkunstwerke, für Ausblicke und Stadtbummeleien. Der Blick von außen auf prachtvolle, beeindruckende Bauten musste dieses Mal reichen.

Die Markthalle Nagycsarnok ist natürlich ein Anziehungspunkt: architektonisch auch beeindruckend, vom Angebot her leider sehr touristisch. Die Stände mit Obst und Gemüse fallen kaum auf zwischen Magneten, T-Shirts und anderen Souvenirs. Viel spannender: die U-Bahn von Budapest gehört zum UNESCO Weltkulturerbe! Der Zauberwürfel wurde in Ungarn erfunden und taucht überall im Stadtbild auf. Und irgendwie ist die Donau die größte Sehenswürdigkeit von allen.

Kleine Wanderung in Buda auf den Gellert Berg

Am einen Donauufer, im Stadtteil Pest, ist die Stadt komplett flach, so weit der Blick reicht. Das sieht man am besten vom anderen Donauufer, vom Stadtteil Buda, dort ist es nämlich richtig hügelig. Und da jeder Höhenmeter zählt, auch auf Städtetrips, haben wir eine kleine Wanderung über den Gellert Berg gemacht, 2,5 km und 150 hm. Den genauen Weg kannst du dir auf meinem Komoot Kanal anschauen und zum Nachwandern abspeichern.

Start ist an der mächtigen Freiheitsbrücke (Szabadság híd) und Ende an der Elisabethbrücke (Erzsébet híd), wo wir dann wieder in die Straßenbahn eingestiegen sind. Der Weg geht schon stramm nach oben, für Spielplätze, Aussichtsplätze und Geocaches kann man immer wieder eine kurze Pause machen. Am „Gipfel-Plateau“ thront die Zitadelle mit der Freiheitsstatue, von wo man einen weiten Blick über die Donau und Pest hat.

Donaublick in Budapest bei der Wanderung am Gellertberg
Donaublick in Budapest bei der Wanderung am Gellertberg

Auf Wikipedia wollte ich eigentlich nur schnell die Höhe des Gellertbergs herausfinden – 235 m. Doch dann konnte ich wieder einmal nicht aufhören zu lesen. Die Römer nannten den Berg Teutanusberg, nach Teutates, dem wichtigsten Gott bei Asterix und Obelix. Eingewanderte Deutsche hielten ihn für den Blocksberg und Hexen-Treffpunkt. Sowohl für die Österreicher als auch die Russen war es ein Hotspot während der jeweiligen Besetzung – wie gut, dass man jetzt vor allem Touristen hier sieht.

Mehr zum Gellertberg auf Wikipedia

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Streetart und Mini-Skulpturen von Mihály Kolodko

Riesige Wandgemälde wie in vielen anderen Städten gibt es auch in Budapest, vor allem im jüdischen Viertel (Erzsébetváros) kannst du dich auf die Suche nach Murals von großartigen Künstlerinnen und Künstlern machen.

Besonders für Budapest sind aber die Mini-Sklupturen von Mihály Kolodko, für die man genau hinschauen muss. Sie sind liebevoll und mit Augenzwinkern, ich habe sie hauptsächlich durchs Geocachen entdeckt. Ich bin in Budapest ein großer Fan des Künstlers geworden, habe seine Mini-Skulpturen inzwischen auch anderswo entdeckt, von München bis Mostar. Mehr Infos auf www.kolodko.eu.

Mini-Skulpturen in Budapest: Taucher, Winnie Puh und der traurige Panzer
Mini-Skulpturen in Budapest: Taucher, Winnie Puh und der traurige Panzer

Memento Park – ein Highlight und Budapest Geheimtipp

1947 bis 1988 war eine komplizierte Zeit in Ungarn – „real existierender Sozialismus“, Diktatur, beherrscht von der Sowjetunion, gefangen hinter dem Eisernen Vorhang. Unübersehbar verdeutlicht von riesigen Skultpuren, Denkmälern, Bildnissen, die die kommunistische Diktatur in Ungarn feierten. Dann war diese Epoche vorbei, also weg mit den Skulpturen. Oder?

Hmm. Erinnerungen einfach auslöschen? Verschwunden und vergessen? Im Memento Park etwas außerhalb von Budapest wurden riesige Skulpturen gesammelt, nicht um sie zu verherrlichen sondern mahnend an die Zeit zu erinnern, als sie noch mitten in der Stadt standen.

Es ist bizarr und erdrückend, aber gleichzeitig sehr cool – da steht ein Trabbi am Kiosk, aus dem Lautsprecher klingt die Internationale, gleich am Eingang Marx und Engels. Von Stalin ist nichts mehr übrig als seine Stiefel. Viele Symbole, viel zum Nachdenken, Dokumentation einer Zeit, die vorbei ist, von der nichts weiter übrig ist als ein paar Statuen. Auch das ist eine Aussage.

Infos zum Memento Park in Budapest: Erreichbar mit U-Bahnen und Bussen. Es lohnt sich die Broschüre „Im Schatten der Stiefel Stalins“ zu kaufen, die die einzelnen Monumente erklärt aber auch viele Hintergründe zur Geschichte Ungarns. Mehr auf der Website www.mementopark.hu.

Memento Park in Budapest
Memento Park in Budapest – monumentale Geschichte einer untergegangenen Zeit

Stadtwäldchen mit Museen, Heldenplatz und Ballonfahrt

Mit einer kurzen U-Bahnfahrt bis zum Heldenplatz (Hősök tere) ist man weg von der Donau, der Street Art und den Cafés und in einer ganz anderen Umgebung. Der Heldenplatz ist riesig, monumental, Asphalt, eine Erinnerung an die Gründung Ungarns. Nicht unbedingt schön, aber ein Startpunkt zum Rundgang durchs Stadtwäldchen, das eigentlich ein großer Park ist. Über allem schwebt der rotweiß-gestreifte Ballon, mit dem sich die Stadt von oben anschauen kann.

Drumherum: ein sehr modernes Musik-Museum, ein Drakula-artiges Schloss, das Ethnologische Museum geformt wie eine Halfpipe mit begrüntem Dach, ein Denkmal für die Revolution von 1956. Bei schlechtem Wetter ein interessantes Gelände, bei gutem Wetter aber ebenso schön zum Herumwandern und die Gebäude von außen bewundern. Zwischendurch einfach mal auf eine Bank setzen, das Gesicht in die Frühlingssonne halten und mitgebrachte Snacks knabbern. Im Sommer sicher noch schöner.

Stadtwäldchen Budapest
Stadtwäldchen Budapest

Budapest bei Nacht

Viele Leute kommen wegen dem Nachtleben nach Budapest, Parties und Feiern, aber darum geht es hier nicht. Bei Dunkelheit erwartet dich vor allem an der Donau noch ein anderer Blick auf die Schönheiten Budapests, alles ist angestrahlt, leuchtet und glitzert und spiegelt sich im dunklen Flusswasser.

Bei Nacht ist die Fischerbastei nicht ganz so voll, der Blick vom jeweils anderen Ufer auf das Parlament, die Zitatelle und die Burg besonders schön. Hier macht es sich bezahlt, ein Mehrtagesticket für den ÖPNV zu haben, denn damit setzt man sich nach dem Abendessen einfach noch mal in die Tram und fährt damit an der Donau entlang.

Budapest bei Nacht - Blick zum Parlament
Budapest bei Nacht – Blick von der Fischerbastion zum Parlament

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Kaffeehäuser und Ruinenbars: Wo kann man gut essen und trinken in Budapest?

Budapest hat mir geschmeckt: die Auswahl an Cafés und Kneipen uvm ist ganz nach meinem Geschmack und von großer Bandbreite.

Traditionelle Kaffeehäuser: Kaffee trinken wie in Wien, mit Marmortischchen, hohen Decken, Stuck, Kronleuchtern und Vitrinen voller Torten. Dazu passt auch mein Buchtipp unten, der Roman spielt in einem Café, das es auch immer noch gibt im Burgviertel. Mein Tipp: das Café Művész Kávéház aus dem Jahr 1898 in der Prachtstraße Andrássy út.

Traditionelle Kaffeehäuser  und moderne Cafés in Budapest
Kaffeehäuser traditionell und modern in BudapestTraditionelle Kaffeehäuser und moderne Cafés in Budapest

Moderne Cafés und Restaurants: Meine Favoriten in dieser Kategorie sind zum einen das Nicaragua Grande Cafe Brunch, gegenüber der großen Markthalle. Die Atmosphäre hat etwas von Mittelamerika, bunt und mit Papageien-Tapeten, veganen Burritos und selbstgemachter Limonade. Außerdem: Kuchen essen im Magvető Café, es ist Teil einer Buchhandlung und dekoriert mit Schreibmaschinen aller Art.

Ruinenbars: Typisch Budapest und für mich sehr überraschend, da ist etwas Cooles 25 Jahre lang an mir vorbei gegangen… Mit den Ruinenbars (romkocsma) haben junge Ungarinnen und Ungarn seit Anfang der 2000er Jahre improvisiert und aus alten, verfallenen Gebäuden Räume zum Feiern gemacht.

Nach dem zweiten Weltkrieg wurden weite Teile der Stadt architektonisch vernachlässigt, Ruinen aus dem Krieg einfach stehen gelassen. Die Initiatoren der Ruinenbars suchten sich Flohmarkt-Möbel, Diskokugeln, Pflanzen und skurille Deko, mit Farbe und kreativen Ideen entstanden Grafitti und Gemälde, an improvisierten Bars wurde billiges Bier verkauft – eine Erfolgsstory. Viele Bars sehen immer noch nach Improvisation aus, stehen aber fest auf dem Besichtigungsplan der Städtereisenden. Alles andere als ein Geheimtipp aber mich haben die Bars sehr begeistert.

Zum Kennenlernen am besten am Sonntag ins Szimpla Kert gehen, dort ist im Erdgeschoss ein kleiner Bauernmarkt mit Obst, Gemüse und einem tollen Stand mit Bageln, Scones und Brot. Dann einen Kaffee trinken und in aller Ruhe durch all die verrückten Räume streifen. Laut, dunkel und voll wird es dann abends.

Ruinenbar Szimpla Kert Budapest
Ruinenbar Szimpla Kert Budapest

Typisch Ungarisch: Langos essen

Langos gehört zur Budapest Reise unbedingt dazu: den fluffigen, fettigen Hefeteigfladen gibt es als Streetfood und im Restaurant, mit Sauerrahm, geriebenem Käse oder wie auf dem Foto mit Tomatensoße.

Langos in Budapest in der Restaurant Variante, mit ungarischem Wein und ungarischer Live Musik
Langos in Budapest in der Restaurant Variante, mit ungarischem Wein und ungarischer Live Musik

Reiseführer Glücksorte in Budapest [Rezensionsexemplar]

Kaum ein Städtetrip mehr ohne Glücksorte-Buch! Was seit Jahren bei mir gilt, hat sich auch beim Budapest Reiseführer wieder bewährt. 80 Glücksorte hat in diesem Fall Peter Posse für den Droste Verlag gesammelt und so einige konnte ich „abhaken“ bei diesem Besuch.

Die großen Sehenswürdigkeiten und Highlights bekommt man eh mit, wenn man die Augen offen hält. Aber dass es abends an der Fischerbastei besonders schön ist? Dass sich eine Fahrt mit der Straßenbahn Nr. 22 an der Donau entlang genauso lohnt wie ein Blick in die historischen U-Bahn-Stationen der M1? Bei der Menge an Cafés, welche sind die ganz besonderen? Dass die berühmte Ruinenbar Szimpla kert sonntags einen kleinen Bauernmarkt hat?

Reiseführer Tipp: Glücksorte Budapest
Reiseführer Tipp: Glücksorte Budapest

Wie üblich bei der Reihe gibt es pro Glücksort eine Seite Text und ein ganzseitiges Foto, mit einer Karte im hinteren Umschlag, auf dem alle Ort eingetragen sind. Vor Ort bin ich dann meist mit Online Karten unterwegs, das Buch bleibt im Hotel und wird abends immer wieder durchgeblättert um Ideen für den nächsten Tag zu finden.

Infos zum Budapest Reiseführer: Glücksorte Budapest von Peter Posse, erschienen 2022 im Droste Verlag. ISBN 978-3-7700-2234-2. Hier kannst du die „Glücksorte Budapest“ bei Amazon bestellen* oder hol sie dir in deiner Lieblings-Buchhandlung!

Budapest mit dem Zug und ÖPNV

Budapest gehört zu den Städten, die sich wirklich gut mit dem Zug und Öffis bereisen lassen. Von Salzburg aus ist man etwa 5 Stunden unterwegs und wie immer gilt, beim rechtzeitigen Buchen ist es gar nicht so teuer.

In der Stadt lässt sich viel zu Fuß machen. Und dennoch empfehle ich dir eine Mehrtageskarte für die U-Bahn, Bus und Straßenbahn. Zum einen: Autos, überall. Bei längeren Wegen geht einem der Straßenverkehr schnell auf den Geist. Zum anderen: die Brücken. Beim ersten mal noch interessant, danach aber einfach nur lang und zäh, da ist es so praktisch, schnell in Bus oder Tram hüpfen zu können, um auf die andere Donauseite zu kommen.

Vor allem aber mein Argument für die öffentlichen Verkehrsmittel in Budapest: die U-Bahn ist Weltkulturerbe! 1896 fuhr in Budapest die erste U-Bahn auf dem europäischen Festland. An den Stationen der Linie M1 sind deswegen die Bahnhöfe sehenswert, wie Vörösmarty Tér, Oper und Heldenplatz, mit hübschen Stations-Namen auf Kacheln in rot und weiß und schweren Holztüren.

Ein 72 Stunden Ticket kostet zB 5.750 Forint (etwa 16 Euro). Die App hat man schnell verstanden, auch das Einloggen bei jeder Fahrt wird zum Spiel, weil man immer ein unterschiedliches Bildchen angezeigt bekommt.

Historische U-Bahn Station Hősök tere von 1896
Historische U-Bahn Station Hősök tere von 1896

Buchtipp: „Ein Cafe in Budapest“ von Ulrike Fuchs

Buch und Realität haben viel gemeinsam, zumindest was die Buda-Atmosphäre angeht! Wer rund um Fischerbastei und Matthiaskirche herum bummelt, einen Kaffee trinkt, wird die Stimmung aus dem Roman spüren, und umgekehrt. Wer den Roman liest, fühlt sich in die Reise zurück versetzt. Auch wenn das Buch im Jahr 1867 beginnt.

Ungarn wird von den Österreichern beherrscht, Kaiserin Sisi wird verehrt, gleichzeitig möchten andere, dass Ungarn von den Ungarn regiert wird. Vor diesem Hintergrund betreibt Roza mit ihren Eltern und dem Gesellen Vilmos eine Konditorei mit Café im Stadtteil Buda. Ihre Torten sind so berühmt, nun soll die Familie sogar für die große Feier backen, bei der Kaiser Franz Joseph zum König von Ungarn gekrönt wird.

Der Roman von Ulrike Fuchs hat so viele Komponenten: die politische Lage Ende des 19. Jh, die täglichen Begebenheiten mit Stammgästen im Café, der Alltag mit Freundschaft, Liebe, Familie, Nachbarschaft. Die sympathischen Charaktere sorgen dafür, dass man fast nebenbei viel über die ungarische Geschichte lernt. Und während man stundenlang von Kaffee, Torten und Gebäck liest, läuft einem ständig das Wasser im Munde zusammen!

Spannend: Das beschriebene Café Ruszwurm gibt es noch immer im Burgviertel – sagt oben genannter Reiseführer. Während meines Besuchs hatte es leider geschlossen.

Infos zum Buch: Ein Café in Budapest von Ulrike Fuchs, erschienen 2025 im Piper Verlag, ISBN 978-3-492-32023-8. Hier kannst du das „Café in Budapest“ bei Amazon bestellen* oder hol es dir in deiner Lieblings-Buchhandlung!

Buchtipp: Ein Café in Budapest
Buchtipp: Ein Café in Budapest

Tagesausflug nach Szentendre

Mit dem Zug vom Bahnhof an der Margarthenbrücke (Margit híd, budai hídfő) ist man in ca 35 Minuten im Städtchen Szentendre, nördlich/ donau-aufwärts gelegen. Sehr gemütlich, ohne den Trubel der Hauptstadt, kann man hier durch Galerien und Läden mit Kunsthandwerk bummeln, in Buchläden wenigstens ein Lesezeichen kaufen (mein Favorit: Parti Medve) und in kleinen Cafés abhängen (mein Favorit: Café Lex ).

Auch an der Donau könnte man spazieren, es war uns an diesem Frühlingstag aber zu windig.

Tagesausflug von Budapest nach Szentendre an der Donau
Tagesausflug von Budapest nach Szentendre an der Donau

Budapest oder Wien?

Budapest und Wien sind nur rund 240 km entfernt. Durch die gemeinsame Geschichte – eine Zeitlang sprach man ja nur vom „Kaiserreich Österreich-Ungarn“ – sind sich beide Städte sehr ähnlich, schon durch ähnliche Architektur. Natürlich spricht man eine andere Sprache, nutzt eine andere Währung und während des Kalten Krieges stand man auf unterschiedlichen Seiten.

Der für mich deutlichste Unterschied ist allerdings die Rolle der Donau! In Wien ist sie so ein bisschen im Abseits, außer man ist zB mit dem Fahrrad unterwegs auf der Donauinsel. Ganz anders in Budapest: die Donau fließt mitten durch die Stadt, sie trennt zwar die beiden Stadtteile Buda und Pest, die vielen beeindruckenden Brücken verbinden sie aber auch wieder. Tourismus findet auf der Donau statt und an ihren Ufern, durch den Fluss ergeben sich viele schöne Ausblicke, besonders auch bei Nacht.

Schau gerne auch mal auf meinen Reisebericht von Wien! Wer Zeit hat, kann beide Städte verbinden. Auf dem Donauradweg radeln, mit dem Schiff auf der Donau fahren oder in 2 1/2 Stunden mit dem Zug.

Abendstimmung an der Donau in Budapest
Abendstimmung an der Donau in Budapest – am Mahnmal für die von den Nazis ermordeten Juden

Zeitraum der Reise: ein langes Wochenende im März 2026

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