Testbericht: Softshelljacke Columbia Women’s Tectonic Access Softshell sea salt

Test Softshelljacke
Mit der Columbia Softshelljacke am Fockenstein

In den letzten Wochen habe ich bei vielen Outdooraktivitäten und im Alltag eine Softshelljacke von Columbia getestet, die Women’s Tectonic Access Softshell. Sie hat mich in der Zeit sehr begeistert – sie erscheint so leicht und dünn, dass man ihr zunächst gar nicht glaubt, dass sie einen im Winter wirklich warm halten will. Sie ist nichts für ganz tiefe Minusgrade und auch nichts für Situationen wie an der Tramhaltestelle warten oder gemächlich eine Straße entlang gehen. Aber wenn man sich bewegt, beim Wandern oder Radeln oder bei Schneeschuhtouren, dann wärmt sie optimal.

Leichter Schneefall stört überhaupt nicht, die Jacke weicht nicht auf. Wind wird optimal abgehalten. Ins Schwitzen kommt man trotzdem, wenns bergauf geht oder wenn man auf dem Radl doch zu viel Gas gibt, aber das Tragegefühl bleibt trotzdem angenehm durchlüftet. Die Jacke sieht schmal aus, lässt aber viel Bewegungsspielraum bei allen Aktivitäten und das Material fühlt sich angenehm weich an.

Eine Jacke mit Blick auf Details

Auffällig sind die vielen tollen Kleinigkeiten, die das Tragen der Jacke angenehm machen: zunächst die langen Bündchen mit Daumenschlaufen, die große Teile der Hand schon mal ohne Handschuhe warm halten! Der Kragen ist hoch und schützt den Hals vor Wind, das Reißverschlussende am Hals ist hinter weichem Stoff versteckt und berührt den Hals nicht. In der rechten Tasche ist ein Haken, wo man einen Schlüssel rausfallsicher befestigen kann. Beide Taschen sind groß genug darin die Hände aufzuwärmen und die Reißverschlüsse haben lange Bänder dran zum Einfachen Auf- und Zuziehen auch mit Handschuhen. Der große Reißverschluss vorne hat einen schweren Zieher (Reißer? Schieber? Zipper? Wie nennt man das bewegliche Teil am Reißverschluss?), der nicht rumflattert.

 

Bündchen Softshelljacke
Toll: lange Bündchen mit Daumenschlaufen

Keine Kapuze

Wermutstropfen: die Jacke hat keine Kapuze, was schade ist. So ist der Körper zwar super windgeschützt, für den Kopf muss man sich mit Mütze und Stirnband etc helfen, eine Kapuze habe ich ab und an schon vermisst. (Wem das wichtig ist: Campz hat noch andere Softshelljacken…)

 

Softshelljacke am Hals
Reißverschluss und Kragen

Die Farbe Weiß…

Weiß ist eine schöne Farbe für eine Winterjacke, sie fällt auf (wenn auch nicht für den schon öfter erwähnten Hubschrauberpiloten der Bergwacht, der einen von der Luft aus sucht) und ist neutral genug, zu allem anderen zu passen, also roten Mützen, pinken Rucksäcken, orangenen Handschuhen etc. Man muss sich allerdings bewusst sein, dass weiß schmutzig wird- unumgänglich bei Outdoor-Kleidung, Schlammspritzer oä sieht man sofort, das darf einen nicht stören. Vieles lässt sich aber abbürsten und man kann die Jacke auch in die Waschmaschine stecken. Es heißt zwar in der Händlerbeschreibung, dass die Jacke durch die Omni-Shield-Technologie schmutzabweisend ist -ich habe trotzdem geschafft sie schmutzig zu machen, auch ohne mich jetzt in den Matsch zu werfen irgendwo.

 

Details Test Softshelljacke
Taschen-Details der Columbia Softshell

Preis: Regulär kostet die Softshelljacke 119 Euro bei Campz, das ist ein toller Preis für so eine tolle Jacke!

 

Fazit: mit der Jacke habe mich bei Bergtouren und bei frostigen Fahrradfahrten am Morgen sehr wohl gefühlt, sie hält den Wind ab und lässt einem viel Bewegungsspielraum. Und auch wenn jetzt der Frühling kommt, es wird sicher noch Gelegenheiten für diese Jacke geben.

Anmerkung: Die Softshelljacke wurde mir vom Outdoorshop Campz zum Testen zur Verfügung gestellt, vielen Dank dafür! 

Stefanie Dehler
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Stefanie Dehler

Herausgeberin des Gipfelglück Blogs - einer Sammlung von persönlichen Erfahrungen beim Wandern, Bergsteigen, Radlfahren und Reisen, im Chiemgau, in den Alpen, weltweit.
Mit einer Vorliebe für Höhenmeter, Kuchen, Bier, Bücher und Instagram.
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