Testbericht Hardshell Jacke: The North Face Apex Flex Damenjacke

Regenjacken braucht man ja – leider – immer. Und für einen Testbericht über eine Regenjacke braucht man: Regen. Ich dachte also ich bin ganz schlau, gehe auf Nummer sicher und buche einen Flug nach England. Da soll es ja häufiger regnen, im Urlaub will man draußen sein, beim Reisen mit Mietwagen muss man nicht extrem auf Gewicht der Wanderausrüstung achten, man hat Zeit sich mit den “Funktionen” der Ausrüstung zu beschäftigen, kurz: perfekte Testbedingungen für die The North Face Apex Flex Hardshell Jacke, die mir mein Kooperationspartner, der Onlineshop Bergfreunde.de* zum Testen zur Verfügung gestellt hatte. Aber: Pustekuchen.

Im Cornwall Urlaub hat es nicht geregnet.

Mal zwei Minuten beim Wandern, aber bis ich die Jacke aus dem Rucksack hatte, sie angezogen und dem Rucksack seine Regenhülle übergestreift hatte, war der Spuk auch schon wieder vorbei. Geschüttet hat es dann bei der Landung in München… Mehr zum Cornwall Urlaub findest du übrigens zum einen in der „Foto Love Story Cornwall“ und zum anderen im Artikel „Highlights nördlicher Teil“. (Teil 3 folgt noch)

Ein windiger Tag in Cornwall! Ob die Jacke winddicht ist?
Ein windiger Tag in Cornwall! Ob die Jacke winddicht ist?

Ihre Regentauglichkeit hat die Jacke dann übrigens daheim im Chiemgau bewiesen, Cornwall hat zumindest dazu beigetragen, Reisetauglichkeit und Windschutz zu testen, so dass ich mir nach insgesamt rund 3 Monaten ein gutes Urteil bilden kann – und dir die Regenjacke zu bestimmten Zwecken sehr empfehlen kann: Als Reisejacke, als Schlecht-Wetter-Berg-Jacke, zum Anziehen. Weniger zum Herumschleppen.

Neutral - die Jacke sieht auch bei Sonne gut aus
Neutral – die Jacke sieht auch bei Sonne gut aus
Foto: @bergundball

Die The North Face Apex Flex Hardshell Jacke im Detail:

Die Vorteile der TNF Apex Flex

  • Wasserdicht: es muss schon sehr lange stark regnen, bis man unter der Jacke nass wird. Man sieht zuerst die Tropfen abperlen, später “fließt” die Nässe ab.
  • Hinten ist die Jacke länger als vorne, was beim Abfließen hilft und den Hintern trocken lässt.
  • Sie ist winddicht – getestet im englischen Küstenwind. Dabei hilft die riesige Kapuze, die auch mit Mütze noch bequem ist und sich gut festzurren und lockern lässt.
The North Face Hardshell
The North Face Apex Flex Hardshell
  • Atmungsaktiv: lange Reißverschlüsse unter den Armen lassen den Dampf ab, so dass man nicht zu sehr schwitzt. Das Material (92% Polyester, 8% Elasthan (GORE-TEX)) sorgt außerdem dafür, dass die Jacke nicht ekelig an den Armen festklebt und sich später wie Wurstpelle abschält.
  • Neutrales Aussehen: die Jacke ist nicht sofort als Regenjacke erkennbar, man kann sie gut auch für einen Stadtbummel tragen, oder zur Arbeit, oder eben auf Reisen, wenn man nicht im neongelben oder marathontauglichen Sportdress auftauchen möchte.
Gipfelglück mit der North Face Apex Flex Hardshell Jacke
Gipfelglück mit der North Face Apex Flex Hardshell Jacke
Foto: @bergundball

Die Nachteile der TNF Apex Flex

  • Das Material ist genau was man sich unter “Hardshell” vorstellt. Eine harte Schale, die mich vor dem Regen schützt. Entsprechend ist das Material sehr steif, sehr starr, relativ schwer.
  • Entsprechend ist es keine Jacke, die man für den Notfall in den Rucksack steckt, die “überall noch rein passt”. Im Flugzeug zieht man sie besser an, statt sie in den Koffer zu legen, im Auto wirft man sie am besten auf den Rücksitz, beim Wandern zieht man sie ebenfalls am besten gleich an. Fürs Radlfahren ist sie übrigens ungeeignet, da viel zu starr.
  • Die Farbe grau (bzw „dark grey heather“) ist für mich auch eher Nachteil: wenn es regnet und eh alles grau ist, will man dann auch noch in einer grauen Jacke herumlaufen? Von der Sicherheit im Straßenverkehr gar nicht zu reden, dafür wären zumindest ein paar reflektierende Elemente gut, um bei schlechtem Wetter von Autofahrern gut gesehen zu werden. Klar, natürlich trägt die Farbe zu oben angesprochener “Stadttauglichkeit” bei. (Derzeit ist sie bei bergfreunde.de auch in türkis („trellis green“) und blau („coastal fjord blue“) erhältlich, beides erfreulichere Farben im Regengrau.)
The North Face Hardshell - Hält auch hinten trocken
Hält auch hinten trocken
Foto: @bergundball

Fazit zur The North Face Apex Flex Hardshell Jacke

Für den Alltag, Schlecht-Wetter-Bergtouren oder für einen (vermutlich…) regenreichen Urlaub ist die Jacke top. Sie trägt sich gut, hält Wind und Regen ab, ist für Reisen abseits von Tropen und Hochsommer eine gute Allzweckjacke. Das Preis Leistungsverhältnis ist in Ordnung, bei 199 Euro (Stand Mitte Juni 2017) überwiegen die Vorteile, man bleibt warm und trocken bei Wanderungen und auf Reisen. Hier gibts alle Details zur Jacke bei bergfreunde.de*.

Mit North Face Schutz unterwegs in Cornwall
Mit North Face Schutz unterwegs in Cornwall

Wenn du deine Ausrüstung mit etwas Leichtem anreichern willst, in Karabinergröße, zum Mitnehmen für alle Fälle, dann schau lieber hier: zu meinem Testbericht der Outdoor Reserach Helium Jacke. Und wenn du mehr Trekking-Ausrüstung* benötigst: Bei den Bergfreunden gibts alles!

*Hinweis: Partnerlinks; die Jacke wurde mir von bergfreunde.de zum Testen zur Verfügung gestellt.

So lässt sich die TNF Jacke noch am besten transportieren
So lässt sich die TNF Jacke noch am besten transportieren

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Stefanie Dehler
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Stefanie Dehler

Herausgeberin des Gipfelglück Blogs - einer Sammlung von persönlichen Erfahrungen beim Wandern, Bergsteigen, Radlfahren und Reisen, im Chiemgau, in den Alpen, weltweit.
Mit einer Vorliebe für Höhenmeter, Kuchen, Bier, Bücher und Instagram.
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