Die Tour auf den Blomberg oberhalb von Bad Tölz war eine der ersten Winterwanderungen überhaupt, die ich von München aus gemacht habe. Sie ist kurz und einfach und gehört trotzdem zu den Klassikern beim Winterwandern von München aus. Die meisten Wanderer verbinden den Blomberg mit dem kurzen Abstecher zum Zwiesel oder leihen einen Schlitten und nutzen für den Rückweg die tolle Rodelbahn.
Mit gebrochenem Handgelenk – oder auch, wenn man ganz unerfahren im Winterwandern ist – kann man sehr bequem den breiten Fahrweg hinaufwandern, sich vor dem Blomberghaus die Sonne ins Gesicht scheinen lassen und sich dann vom Sessellift zurück zum Parkplatz bringen lassen.
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Der Parkplatz an der Talstation (auf 720 m*) ist von Bad Tölz aus gut ausgeschildert, er ist groß aber dennoch schnell voll, deswegen früh kommen (Parkgebühr 2 Euro pro Tag). Am rechten/ westlichen Ende des Parkplatzes startet der breite Wanderweg und endet die Rodelbahn – beide sind komplett voneinander getrennt, so dass keiner den anderen gefährdet.
Der größte Teil des Weges ist relativ flach, kaum Steilstücke, liegt aber im Schatten. Man wandert durch den Wald, kann ab und an den Rodlern zusehen,
gelegentlich kommen Mountainbiker (!) und Skifahrer vorbei, meistens hat man aber seine Ruhe, weil die meisten Leute mit dem Sessellift nach oben fahren.
Nach einer Weile wandert man dann endlich in der Sonne,
sieht Lenggries unten liegen,
und nach zwei Stunden hat man das Blomberghaus auf 1.203 m** erreicht, geübte Winterwanderer (und andere durchtrainierte Menschen, zu denen ich an jenem Tag nicht gehörte) schaffen das auch schneller.
Die Terrasse ist perfekt nach Süden ausgerichtet, man blickt auf den Parkplatz,
und zur Abwechslung landen mal Weißwürscht auf dem Teller, neben einem Zwieselwasser, wie die Hollerschorle auf dieser Berghütte heißt. Ich könnte auf dieser Hütte bzw auf der Terrasse in der Sonne Stunden verbringen…
Zum Zwiesel (1.348 m**) wandert man etwa noch eine Dreiviertelstunde weiter, 2011 bei meiner ersten Winterwanderung am Blomberg, sah es so aus:
Die Bergstation der Blombergbahn, ein 2er Sessellift, liegt auf 1.238 m*, noch mal ein 20minütiger, größtenteils ebener Spaziergang vom Blomberghaus entfernt. Der Start der Rodelbahn liegt zwischen Bergstation und Blomberghaus, so dass es an der Hütte schön ruhig ist, ohne den Trubel der Schlittenfahrer. Die Blombergbahn fährt die meiste Zeit im Schatten (zumindest Ende Januar), deswegen unbedingt warm anziehen für die 15-Minuten-Fahrt (Talfahrt für Erwachsene 6 Euro).
Fazit zum Blomberg: keine große Herausforderung, keine Ausrüstung nötig, aber eine schöne Tour mit herrlicher Einkehr, für Ungeübte.
Übrigens: die Tour ist eine von 27 tollen Touren im Winterwanderführer „Meine Lieblings-Winter-Alm“
Datum der Tour: 31. Januar 2015
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*Höhenangaben von www.seilbahntechnik.net, auf der Website der Blombergbahn sucht man nach solchen Informationen vergeblich…
**Höhenangaben aus der Kompass Karte Isarwinkel, Bad Tölz, Lenggries
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Herausgeberin des Gipfelglück Blogs – seit 2011 eine Sammlung von persönlichen Erfahrungen beim Wandern, Bergsteigen, Radlfahren und Reisen, im Chiemgau, in den Alpen, weltweit.
Mit einer Vorliebe für Höhenmeter, Kuchen, Kaffee, Bücher, Yoga und Weit-Weg-Unterwegs-Sein.
1 Kommentar
Sieht nach einer wunderbaren Winterwanderung aus für einen Tag. Wirklich klasse.