Heute wieder mal für alle und nicht nur exklusiv für alle mit Newsletter-Abo, dank Werbepartner. Wenn die Liste an Glücklichmachern dieses Mal ein Thema hat, dann ist es der nahende Frühling, die ersten Anzeichen: es zwitschert, es blüht, und die Oscar Nominierungen werden bekannt gegeben.
Werbehinweis: Der Artikel enthält Werbung und Affiliate Links*, das Buch ist ein Rezensionsexemplar des Verlags. Findest du Inspiration, findest du Gefallen an diesem Artikel und diesem Blog? Lade mich auf einen Kaffee ein! Und abonniere gerne auch den kostenlosen Newsletter und folge Gipfelglück auf Komoot.
1.Schneeglöckchen
Gibt es ein größeres Zeichen der Hoffnung als Schneeglöckchen? Wenn der Winter am längsten scheint, grau und trostlos, dann kommen die Schneeglöckchen daher und erzählen eine Geschichte von besseren Zeiten.

2.ENT-SPANNUNG. In 4 Wochen zu mehr Ruhe. Ein Online Kurs von Beavida [Werbung]
Bewegung, Ernährung, Schlafen, wenig (negativer) Stress – das sind immer wieder die Zutaten, die für ein gesundes Leben genannt werden. Eine große Rolle spielt auch die mentale Gesundheit, was in unserem Kopf passiert, wie wir Atem, Gefühle, Gedanken nutzen können, damit es uns besser geht und mit stressigen Situationen besser umgehen können.
Wir wissen dazu vieles, aber es hapert daran, es in den Alltag unterzubringen, es Teil der täglichen Routine werden zu lassen wie Zähne putzen oder Kniebeugen.
Hier kommt der Online Kurs von Beavida ins Spiel, den ich heute hier vorstellen darf. Es ist ein 28-tägiger Online Kurs, der mehr Entspannung und Ruhe verspricht. Beavida ist ein junges Unternehmen aus Estland. Die Gründerin Larissa und ihr Team verkaufen vor allem Tee für bestimmte Lebenslagen, die von Medizin, Wissenschaft und Industrie lange ignoriert und verharmlost wurden: Beavida verkauft Hilfe für PMS, schmerzhafte Menstruation und lästige Symptome der Wechseljahre. Alles in coolem Design und sympathischer Sprache.

Der Online Kurs ENT-SPANNUNG ist in 4 mal 7 Lektionen aufgeteilt. Theoretisch 28 Tage lang jeden Tag eine, oder auch so, wie es in den eigenen Alltag passt. Die Übungen werden vor allem am Anfang häufig wiederholt, man muss sich nicht jeden Tag in komplexe Themen einarbeiten.
Es gibt zum Beispiel die Aufgabe, jeden Tag ein „Stress Tagebuch“ zu führen und darin komplizierte Situationen des vergangenn Tages zu reflektieren. In der ersten Woche wird zudem viel meditiert, in der zweiten Woche lernst du verschiedene Atem-Techniken kennen, in der dritten Woche geht es um Tiefenentspannung. Immer mit einer theoretischen Einweisung, Analysen zu Stress und konkreten Übungen, die das Leben leichter machen.
Am Ende wirst du mit folgender Zusammenfassung verabschiedet:
In den vergangenen Wochen hast du Techniken geübt, um…
Beavida Online kurs ent-spannung
• Stress zu verstehen — und deine individuellen Reaktionen darauf
• Deinen Atem zu nutzen, um dein Nervensystem nach Bedarf zu beruhigen
• Tiefe körperliche und mentale Entspannung zu erreichen
• Auslöser, Gedanken, Emotionen und Verhaltensweisen zu erkennen
• Bewusst zu agieren, statt automatisch zu reagieren
Ab jetzt geht es nicht darum, alles gleichzeitig zu machen — sondern weiterhin das zu tun, was für dich funktioniert.
Ich durfte den Kurs in den letzten Wochen durcharbeiten, in dem Bemühen wirklich jeden Tag etwas zu machen – was leider bei mir immer noch nicht klappt. Zumindest jeden Tag meditieren oder jeden Tag eine Übung zur Tiefenentspannung, das würde ich gerne, aber ich arbeite noch daran. Wofür bei mir jetzt aber immer Zeit ist: die Spiegel-Affirmationen. Eine einfach Methode gegen negative Selbstgespräche, die den Abschluss vom morgendlichen Zähneputzen bildet.
Wenn das für dich gut klingt: auf der Website von Beavida findest du die Registrierung für den Kurs und kanns den Tee bestellen.

3.Skibergsteigen bei Olympia
In „Mailand und Cortina“ bzw konkret in Bormio war zum ersten Mal Ski Mountaineering oder Skibergsteigen bei Olympia dabei. Es gab einen Frauen- und einen Männerwettkampf sowie eine Mixed Staffel. Insgesamt hatte ich wenig Zeit mir Wettkämpfe anzuschauen, aber das, was ich von SkiMo gesehen habe, hat Spaß gemacht und Bewunderung erzeugt. Wie schnell die den Berg auf Ski hoch rasen! Dann die Ski ausziehen, Treppen hoch rennen. Dann wieder mit Ski, dann Felle ausziehen und den Berg hinunter fahren. Eine tolle Programm-Ergänzung, wie ich finde. Tatjana Paller aus Starnberg wurde übrigens Vierte, Marianne Fatton aus der Schweiz war die erste Skimo Olympiasiegerin.
Außerdem erfreulich: die Frauen bei Olympia. Das Thema „hatten wir ja neulich“ sowohl im Artikel über Chamonix als auch im Buchtipp „Aufgeben können die anderen“: bei den ersten olympischen Winterspielen 1924 in Chamonix waren ganze 11 Frauen dabei (und 258 Männer), antreten durften sie nur im Eiskunstlauf.
In Italien dieses Jahr traten ca 1300 Frauen bei allen möglichen Wettkämpfen an – ein Anteil von 47%.
Das ist natürlich erfreulich, aber besser wäre natürlich, die Frauen würden das gleiche Geld verdienen wie die Männer, würden genauso ernst genommen und die gleiche Begeisterung für ihre Leistung, die gleiche Berichterstattung bekommen. Und nicht mehr so viel doofe Sprüche…
[Alle Zahlen von womeninsport.org]
4. Frauen am Eiffelturm
Als Gustave Eiffel 1889 in Paris seinen berühmnten Eiffelturm baute, gravierte er die Namen von 72 französischen Wissenschaftlern, Ingenieuren und Industriellen ein, nur von Männern. So waren die Zeiten, kann man sagen, aber zum Glück ändern sich auch die Zeiten.
Denn jetzt hat Paris eine fantastische Bürgermeisterin, Anne Hidalgo, die für Ehre, Würdigung und Sichtbarkeit auch von verdienstvollen, herausragenden Fragen sorgt: Künftig werden auch die Namen von 72 französischen Biologinnen, Physikerinnen und anderen Wissenschaftlerinnen in goldenen Buchstaben eingraviert.
Hidalgo will mit ihrer Aktion dem „Matilda-Effekt“ entgegenwirken, mit dem die systematische Verdrängung und Leugnung des Beitrags von Frauen in der Wissenschaft beschrieben wird. Er ist nach der US-Frauenrechtlerin Matilda Gage benannt, die dieses Phänomen Ende des 19. Jahrhunderts zum ersten Mal beschrieben hatte. (Artikel auf orf.at)
Vielleicht ein Grund, wieder mal nach Paris zu fahren!
5.Buchtipp: Eigerduell von Irène Mürner [Rezensionsexemplar]
Nach langer Zeit habe ich wieder mal einen Berg-Krimi gelesen, und er hat mir sehr gefallen. Der Krimi spielt in den Schweizer Bergen, es gibt zwei Leichen am Niesen, es geht um den Speed Rekord am Eiger, um Druck, Hass, Neid und Notwendigkeit von Social Media im Spitzensport und verbundenem Sponsoring von Spitzensportlerinnen.
Die Hauptpersonen sind die Bergsteigerinnen Arielle und Victoria sowie die Polizistin Megan, daneben gibt es ihre jeweiligen Familien und jede Menge Verdächtige. Es ist der dritte Band um die Polizistin Megan, man braucht die ersten Bände aber nicht gelesen zu haben, um Freude am „Eigerduell“ zu haben. Es ist ein relativ unblutiger Krimi und kein Thriller; natürlich will man wissen, was es mit den Morden auf sich hat, aber die Geschichten drumherum sind ebenso spannend und die meisten Figuren auch durchaus sympathisch.
Eine Rolle spielt im Buch auch der Unterschied, wie weibliche und männliche Bergsteiger*innen von außen behandelt werden. Um die Kritik und den Hass in sozialen Medien Frauen gegenüber, wie sie damit umgehen und mit welchen Fragen sie sich beschäftigen müssen, die Männern nie gestellt werden. Das schlechte Gewissen, dass inbesondere Müttern gemacht wird, wenn sie z.B. trotz Kindern weiterhin bergsteigen.
Was mir wichtig ist zu sagen: das ist kein „Frauen-Roman“, sondern genauso für Männer interessant. Statistisch lesen Männer ungern Bücher, die von Frauen geschrieben sind und Frauen in den Hauptrollen haben. Traut euch, Männer, der Krimi ist wirklich gut!
Infos zum Buch: Eigerduell von Irène Münrner. Erschienen 2026 im Gmeiner Verlag, ISBN 978-3-8392-8052-2. Hier kannst du Eigerduell bei Amazon bestellen* oder hol es dir in deiner Lieblings-Buchhandlung!

6.Mutpost
Mutpost ist ein neues Projekt des Werner-Felber-Instituts für Suizidprävention in Dresden. Anonym kannst du hier Mut-Briefe an anonyme Mutlose schreiben, die gerade jetzt genau deine Worte brauchen. Es gibt kurze Briefe mit ermutigenden Gedanken und längere mit eigenen Erfahrungen in verzweifelten Situationen. Die Leute, die die Botschaften lesen, sollen dadurch hören, dass sie nicht alleine sind und dass sie Unterstützung bekommen. Mach mit!
7.Geocachen im Spätwinter
Klar, manche Geocaches liegen gerade tief im Schnee vergraben im Winterschlaf. Aber für andere Suchen gibt es keine bessere Zeit als jetzt. Überall nämlich, wo man im Sommer von Dornen, Brennesseln und dichtes Unterholz muss, kommt man jetzt gut hin! Oder wo im langen Gras die Zecken lauern… Feste Schuhe und lange Hosen trägt man im Moment ja auch automatisch. Also schnell los, bevor unsere nackten Sommerbeine wieder verkratzt, verbrannt und gebissen werden…

8.Kinotipp: Hamnet
Acht Oscar Nominierungen, das ist schon eine Aussage. Von mir gibt es auch eine große Empfehlung für Hamnet und die wundervolle Jessie Buckley, die die Hauptperson Agnes spielt. Agnes heiratet William Shakespeare, sie bekommen drei Kinder, mit denen Agnes in Stratford upon Avon lebt, während Will in London umjubelt wird. Nachdem ich letztes Jahr selbst zum ersten mal in London im Globe Theatre war, habe ich mich über die dort spielenden Szenen besonders gefreut.
9. Es zwitschert.
Ist es dir schon aufgefallen? Die Vögel singen wieder. Zugvögel kehren zurück oder ziehen am Himmel gen Norden und überall wird gezwitschert. Der Frühling naht!
10. Der Traunsteiner Bücherflohmarkt
Der Lions Club Traunstein veranstaltet jedes Jahr einen riesigen drei Tage dauernden Bücher Flohmarkt und ich liebe es dort auf Schnäppchenjagd zu gehen. Dicht an dicht stehen auf den Aula-Bänken einer Schule die Hardcover Bände, Tische quellen über mit Taschenbüchern und Krimis. Auch unter Bildbänden, Kochbüchern, Kinderbüchern und sogar CDs kann man Goldstücke finden.
Die Gier ist groß und die Angst, dass die anderen einem das Beste vor der Nase wegschnappen. Schließlich ist auch noch alles für einen guten Zweck. Ich habe es dieses Jahr aber nicht übertrieben und bin nur mit 6 neuen Büchern nach Hause. Im Newsletter gibt’s immer Buchtipps von mir und hier im Blog natürlich erst recht.

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Stefanie Dehler ist seit 2011 Herausgeberin des Gipfelglück Blogs – eine Sammlung von persönlichen Reiseberichten und selbst erlebten Erfahrungen beim Wandern, Bergsteigen, Radfahren und Reisen, im Chiemgau, in den Alpen, weltweit.
Stefanie Dehler hat über 50 Länder bereist und rund 300 Berge bestiegen. Jährlich kommen ca 50.000 Höhenmeter zusammen.
Mit einer Vorliebe für Berg-Gipfel, Vulkane, Gletscher, Höhenmeter, Kuchen, Kaffee, Bücher, Yoga, Großstädte und das Unterwegs-Sein.
