Home bergaufbergab 10 Dinge, die glücklich(er) machen – Folge 49

10 Dinge, die glücklich(er) machen – Folge 49

von Stefanie Dehler
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Nach einer Reise ist die Liste von Dingen (wie immer – oft sind es keine „Dinge“!), die glücklich(er) machen, unendlich.

Der Foto-Ordner am Handy quillt über, jeder zweite Satz beginnt mit „Neulich, als ich in Südostasien war…“ und wir bemühen uns mit aller Macht, das Urlaubsgefühl mit in den Alltag danach zu nehmen.

Und dennoch wird die heutige Ausgabe der Glücklichmacher keine reine Südostasien-Ausgabe, schließlich ist Sommer und das Leben besteht nicht nur aus Ferne sondern auch aus „vor der Haustür“. Viel Vergnügen beim Lesen!

Werbehinweis: Das Buch ist ein Rezensionsexemplar des Verlags, der Artikel enthält Affiliate Links. Findest du Inspiration, findest du Gefallen an diesem Artikel und diesem Blog? Lade mich auf einen Kaffee ein! Und abonniere gerne auch den kostenlosen Newsletter und folge Gipfelglück auf Komoot.

1.Der Bromo Vulkan auf Java in Indonesien

Der Vulkan Bromo ist vermutlich der Hauptgrund, warum ich dieses Jahr nach Indonesien gereist bin, auf die Insel Java. Der Bromo ist ein Haupt-Touristenziel der Insel, der Rauch und das Grummeln aus den Tiefen der Erde fasziniert viele aus nah und fern.

Dabei ist das Besteigen des Kraterrands auf 2.329 m keine bergsteigerische Herausforderung- so weit es geht wird man mit Jeeps gefahren, dann spaziert man ein Stück über eine dunkle staubige Ebene und anschließend eine Treppe hinauf zum Krater. Dort vergisst man alle Menschenmassen, es ist einfach extrem faszinierend dort zu stehen!

Mehr zum Bromo, zum Vulkan Ijen und allen anderen Highlights aus Java gibts natürlich demnächst hier ausführlich.

Vulkan Bromo auf Java/ Indonesien
Vulkan Bromo auf Java/ Indonesien

2.Buchtipp: I love my bike [Rezensionsexemplar]

31 Geschichten vom Fahrradfahren, ganz unterschiedliche Aspekte, manche kurz, manche lang, von Simone de Beauvoir und Karl Valentin und vielen anderen. Einer Person wurde das Fahrrad geklaut, eine andere radelt durch Lappland, Karl Drais schreibt Anfang des 19. Jh. von seiner Erfindung des Fahrrads.

Die Geschichten-Sammlung eignet sich für alle, die gerne Fahrrad fahren, für Regentage oder für Zeiten, wo nicht genug Zeit für Radltouren bleibt, oder für Zeiten, wo man ständig im Sattel sitzt und die Lesezeit die Freude am Radfahren noch steigert. Nicht alle Geschichten gefallen jeder Leserin oder jedem Leser, das ist ja meistens so. Die Geschichten sind aber so kurz, dass man schnell bei der nächsten landet, die dann ganz anders erzählt ist.

Alle, die den Gipfelglück Newsletter abonniert haben, können sich schon freuen – dieses Buch ist bei der nächsten Verlosungs-Aktion dabei!

Infos zum Buch: I love my bike – Geschichten vom Fahrradfahren, ausgewählt von Marion Hertle, erschienen 2024 im Diogenes Verlag. Hier kannst du „I love my bike“ bei Amazon bestellen* oder hol es dir in deiner Lieblings-Buchhandlung.

Buchtipp "I love my bike" Diogenes Verlag
Buchtipp „I love my bike“ Diogenes Verlag

3.Singapur

Singapur stand schon lange auf meinem Reise-Wunschzettel. Endlich hat sich jetzt die Gelegenheit ergeben, die vielen verrückt-faszinierenden Attraktionen der 5 1/2 Millionen – Stadt zu erleben. Singapur ist leider eine der teuersten Städte überhaupt, kombiniert mit Java gleicht es sich dann wieder aus. Einiges ist kostenlos, Bus und Bahnfahren ist günstig und tolles Essen findet man auch zum guten Preis.

Neben futuristischen Wolkenkratzern, Buddha- und Hindutempeln hat es mir besonders die Peranakan Architektur angetan, bunte Häuser, die reichen Besitzern von Kokosnus-Plantagen bauen ließen. Mit Peranakan wird die Bevölkerung Singapurs bezeichnet, die chinesischer oder malayischer Abstammung ist, ganz kurz zusammengefasst.

Besonders im Stadtteil Katong findet man viele bunte restaurierte Häuser, ein toller Kontrast zu Glas, Stahl und Beton der ebenso faszinierenden Wolkenkratzer.

Bunte Häuser in Singapur
Bunte Häuser in Singapur

4.Bali Kaffee

Nach relativ viel Programm auf Java standen die Tage auf der Nachbarinsel Bali unter dem Motto „Slow Travel“. Ausschlafen, Yogastudio, bummeln, Kaffee trinken, das klang gut, anstatt früh aufzustehen und auf Ausflügen kreuz und quer über die Insel zu fahren. Bali hat wunderschöne Cafés, mit Platz zum Lesen, zum Leute beobachten oder auf Reisfelder starren.

In dem Zusammenhang – danke an alle, die das Gipfelglück Blog über Buy me a coffee unterstützen!

Kaffee trinken auf Bali
Kaffee trinken auf Bali

5.Istanbul

Wer beim Umsteigen in Istanbul lang genug Aufenthalt bis zum Weiterflug hat, kann kostenlos eine geführte Stadtrundfahrt buchen. Das hat wunderbar funktioniert: man wird mit dem Bus am Flughafen abgeholt, wir haben den den Großen Basar besucht und die Blaue Moschee, hatten Zeit zum Bummeln, bekamen ein Abendessen und fuhren zurück zum Flughafen.

Es waren nur ein paar Stunden aber ein guter Eindruck von Istanbul und eine willkommene Unterbrechung eines langen Fluges. Außerdem befindet man sich in herrlich skuriller Gesellschaft – ein ganzer Bus voller Leute, die ja nur umsteigen in Istanbul, alle kommen von irgendwo, wollen nach woanders und vebringen ein paar Stunden zusammen irgendwo mittendrin.

Eine sehr schöne Idee, die natürlich Lust macht, endlich einmal länger nach Istanbul zu reisen.

Stopover in Istanbul
Stopover in Istanbul

6.Taubenseehütte in den Chiemgauer Bergen

Auf einer langen Wanderung nördlich von Reit im Winkl kam ich wieder einmal am wunderschönen Taubensee vorbei und endlich auch einmal an der Taubenseehütte. Die Hütte liegt auf 1.165 m, hat eine große Terrasse mit herrlichem Blick aufs Kaisergebirge und weit darüber hinaus und der Kuchen lohnt auf jeden Fall den weiten Weg.

Mehr Infos

Kuchen auf der Taubenseehütte, Chiemgau
Kuchen auf der Taubenseehütte, Chiemgau

7. 100 Kilometer auf dem Fahrrad

Eine Fahrradtour besteht bei mir meistens aus radeln einerseits sowie geocachen und Kaffee trinken andererseits. Im Alltag achte ich deswegen nicht unbedingt darauf, wie viele Kilometer am Ende zusammen kommen, auch auf Mehrtages-Touren wie am Donauradweg ist mir die Km-Zahl egal. Und doch – 100 km klingt ja schon speziell, und viel!

Nun, im Mai wollte ich ganz bewusst eine 100-Kilometer-Tour fahren, einfach wegen der Zahl auf dem Tacho. Die Routenplanung beinhaltete einen Bahnhof am Ende, ein Kaffee-Date mit einer Freundin und auch ein oder zwei Geocaches, aber eigentlich bin ich vor allem geradelt. Von daheim über Traunstein und Waging, ein Stück durch Österreich nach Burghausen und weiter zum Bahnhof in Mühldorf.

100 Kilometer können anstrengend sein, sie können stressig sein (weil man die Abfahrtszeit des Zuges im Kopf hat) aber sie enden mit dem Gefühl, etwas Tolles geschafft zu haben. Wichtig dabei: die Route gut planen, gutes Wetter aussuchen, viel trinken und überall, wo es geht, die Wasserflasche auffüllen. Vielleicht kommt dazu auch mal ein eigener Artikel, hättest du Interesse ihn zu lesen? Bist du schon mal 100 km geradelt?

100 km Fahrrad Tour durch den Chiemgau
100 km Fahrrad Tour durch den Chiemgau

8. Wassermelonen

Vielleicht mein Lieblingsessen im Sommer: Wassermelonen! Morgens im Müsli, mittags als erfrischender Salat zusammen mit Feta und frischen Kräutern. In Asien gab es häufig Wassermelonen Saft, in Istanbul sah man Berge von Melonen gestapelt vor den Läden.

Melonensaft in Asien, Melonensalat daheim
Melonensaft in Asien, Melonensalat daheim

9. Literaturfest Salzburg

Bücher lesen ist meist eine Angelegenheit, wo man allein ist. Wo man es sich gemütlich macht auf der Couch oder im Strandkorb, wo man sich konzentrieren und nicht gestört werden will.

Für viele von uns gehört das Sprechen über Bücher aber zum Bücher-Lesen-Hobby dazu, und das geht besonders gut auf Veranstaltungen wie Lesungen, Messen oder Literaturfestivals.

Ich habe kürzlich einen Nachmittag auf dem Literaturfest Salzburg verbracht und dies sehr genossen: zuhören wie Autorinnen und Autoren aus ihren Büchern vorlesen oder aus den Büchern von anderen, in ganz andere Themen und Sparten reinhorchen, mit anderen über die Texte austauschen. Bei vielen Veranstaltungen dieses Literaturfestivals ist der Eintritt kostenlos, perfekt um auch mal Gedichte anzuhören zB, oder andere Themen, für die man skeptisch nicht im voraus Tickets kauft.

Nach jedem Besuch einer Lesung oder eines Festivals denke ich mir „das musst du viel öfter machen“, geht es dir aus so?

Nächstes Jahr findest das Literaturfest Salzburg übrigens vom 14. bis 18. Mai 2025 statt.

Mehr Infos: www.literaturfest-salzburg.at/. Außerdem: mehr Gipfelglück-Salzburg-Tipps

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10.Das Tierfoto des Monats

In Bali gibt es den Monkey Forest, eine der Sehenswürdigkeiten in der Stadt Ubud. Die vielen Affen dort sind gleichzeitig faszinierend und unheimlich, ein seltsamer Ort…

Monkey Forest auf Bali
Monkey Forest auf Bali

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