Im Herbst mit dem Fahrrad zur Arbeit – Teil 2

Sonnenuntergang beim Radlfahren (Foto: urs_kyburz_ch)
Sonnenuntergang beim Radlfahren (Foto: urs_kyburz_ch)

Mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren, das lässt einen ganz anders den Tag beginnen als mit Auto oder Bus & Bahn: Frische Luft, Bewegung, schöne Ausblicke, Energie für den Tag usw usw. Und wie ihr in diesem Artikel sehen werdet, scheinen Radlfahrer über ihr #biketowork nicht nur gerne zu twittern sondern auch zu bloggen.

Wie ich letzte Woche in Teil 1 schon angekündigt habe, lasse ich heute einige Bike-to-Work-Experten zu Wort kommen, die ich über Twitter kenne (und z.T. auch anders) und von denen ich mich an manchem grauen nassen Herbstmorgen zum Fahrradfahren motivieren lasse.

Gastautoren heute also: @VeloPlus  @torkelbiene  @urs_kyburz_ch  @es_be_er  und @KritzelKraxel (per Click gehts zum jeweiligen Abschnitt!).

Achtung, das ist heute ein langer Text, trotzdem solltet ihr wirklich alles, bis ganz nach unten lesen!

 

Und ein Update zum Frühlingsanfang- so war der #biketowork-Winter!

 


 

Oliver @VeloPlus

Unser ganzes Team fährt eigentlich täglich Velo. Ist schliesslich unser Geschäft. ;-)

Ich persönlich: 3-5 mal pro Woche, täglich 80-100* Kilometer. Mein Weg führt von Wetzikon durch das Zürcher Oberland nach Horgen am Zürichsee (vorwiegend Dorfgegenden). Die Motivation besteht einfach darin, dass ich „wach“ im Geschäft ankomme und am Abend nicht noch ins Fitnessstudio muss. Ohnehin ist die Natur doch viel schöner, als das klinische Licht und „auf dem Stand fahren“ in einem geschlossenen Raum.

Mein Tipp: Wenn man morgens aufs Velo sitzt, sollte die Kälte ganz leicht spürbar sein. Ist es wollig warm, läuft der Körper spätestens beim ersten Anstieg heiss. Nicht verzichten wollen würde ich ganz spezifisch auf meine Unterziehmütze von Assos. Teurer als andere Modelle, dafür mit einer super Passform und praktischen Halterungen für die Brille. Was im Winter ebenfalls sein muss, sind winddichte Handschuhe und eine entsprechende Jacke. Auch Schuhüberzüge sind für mich Pflicht. Wer besonders empfindlich ist, kann sich zusätzlich mit Winter-Radschuhen eindecken.

 


 

Christine @torkelbiene

Am liebsten würde ich meine Motivation, in die Arbeit zu radeln, mit einer Audiodatei darlegen. Das Problem: man hörte (fast) nix. Auf dem Weg im Münchner Norden von Schwabing durch den Olympiapark nach Moosach gibt es natürlich auch laute Ecken, aber sie sind nichts gegen den Lärm und die Unruhe der morgendlichen U-Bahnfahrt. Außerdem geniesse ich gern 20 min frische Luft statt 35 min unterirdische. Und ich spare mir den Umsteigestress, wenn ich auf meinem Radl freihändig tief einatmend die Morgenluft einsauge**. Na gut, bei schlechtem Wetter mit eingezogenem Kopf. Aber auch das ist mir in Gummistiefeln und Regenhose lieber als kein Sitzplatz in der U-Bahn.

biketowork in München

Ich habe eine Monatsfahrkarte und nutze regelmäßig die U-Bahn, aber die 6,5 km frische Luft sind mir lieber, weil ich draußen bin, weil ich auf keine Zeit angewiesen bin, weil ich keinen Anschluss wegen drängelnder Umsteigemassen verpasse. Ich mache das Radlfahren nicht wetter- sondern von der Abendgestaltung abhängig: muss ich nach der Arbeit zum Sport an die Regattaanlage, nutze ich auch mal das Auto. Aber dieser Stress, früh loskommen zu müssen, damit ich keinen Stau habe, dafür aber einen Parkplatz in der Arbeit, nö, das brauche ich nicht täglich. Meine Motivation ist schlicht und einfach die frische Luft, die Unabhängigkeit und jetzt im Herbst natürlich das Farbspiel der Natur.

Da ich relativ gut an Regensachen ausgestattet bin, kann ich auch immer radeln. Lieber Regenhose und Gummistiefel (das Ersatzpaar Schuhe steht in der Arbeit!) als Schirm. Was ich mir jetzt gekauft habe, ist eine quietschefarbene Softshelljacke, damit ich besser gesehen werde. Eine neue Regenhose ist bald fällig, aber Weihnachten kommt ja bald ;)

Und in der Arbeit angekommen, gibt’s erstmal Tee! Aus einer Tasse, die eine Geschichte hat und mich jeden Tag an Rob Vegas erinnert.

 


 

Urs @urs_kyburz_ch

Halb sechs Uhr morgens, es ist 3° Celsius. Ich könnte auch eine Stunde später gemütlich mit dem Bus zur Arbeit fahren und dabei noch lesen. Aber ich steige auf mein Mountainbike und fahre in die Nacht hinaus. 17 Kilometer und 250 Höhenmeter stehen mir bevor. Während im Sommer die Motivation kein Problem ist, muss ich mich jetzt, wo es selbst bei der Ankunft im Büro noch dunkel ist, schon ein bisschen überwinden, mich aufs Rad zu schwingen.

Na gut: Softwareentwickler sind ja nicht bekannt dafür, dass sie körperliche Höchstleistungen auf der Arbeit erzielen. Da ist der Weg quer durchs Gebäude zur Kaffeemaschine schon bald das Äusserste an Bewegung. Nach Arbeitsschluss mit dem Auto ins Fitnesscenter zu fahren und dort in einem muffigen Raum zu trainieren ist auch, hm, nicht so mein Ding, nett ausgedrückt.

Wenn man gerne an der frischen Luft ist, sich gerne bewegt, ist Biketowork das richtige. Man nutzt die Zeit für den Arbeitsweg sinnvoll für Sport, kommt wach an im Büro, erlebt und sieht so manches unterwegs. Ich muss zum Glück sehr wenig auf Hauptstrassen fahren, 90 % sind Radwege, Feldwege, Neben- und Quartierstrassen. Am Morgen kann man allerhand Tiere sehen: Rehe, Füchse, Dachse, Marder usw.

Sonnenuntergang Napfgebiet
Sonnenuntergang über dem Napfgebiet

Am Abend, wenn es noch hell ist und ich die gröbsten Steigungen hinter mir habe, habe ich einen wunderbaren Ausblick auf den Sempachersee im Kanton Luzern und die Innerschweizer Berge mit so klingenden Namen wie Pilatus, Titlis oder Rigi***. Und im Herbst, kurz vor Sonnenuntergang, kommen die unglaublichsten Farbenspiele dazu, wenn die tiefstehende Sonne durch die Wolken bricht und die Hügellandschaft des Napfgebietes in weiches, rötliches Licht taucht. Wenn der Föhn bläst, bilden sich die verrücktesten Wolkenformen über den bereits zum Teil verschneiten Bergen.

In solchen Momenten muss ich einfach anhalten und nur schauen und den Anblick geniessen. Da weiss ich dann jeweils wieder, warum Biketowork das einzig wahre ist. Da sind auch die 300 steilen Höhenmeter von Sursee her gut zu verdauen. Und unter dem stillgelegten Landessender Beromünster, über den vor allem im Zweiten Weltkrieg begehrte, mehr oder weniger neutrale und unzensierte Informationen verbreitet wurden, habe ich mit 744 müM den Kulminationspunkt erreicht. Danach ist es noch ein Ausrollen nach Hause.

biketowork in der Schweiz
Pilatus, Sempachersee

Wenn es allerdings kalt, dunkel und regnerisch ist, hat es für mich Grenzen. Dann wird es auch gefährlich wegen dem Autoverkehr. Aber sonst? Mit der richtigen Kleidung kann man das ganze Jahr hindurch mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren. Jetzt, bei Temperaturen zwischen 0° und 10 °, kommt wieder das Mehrschichtenprinzip zum Zuge: ¾-Hosen, Langarmshirt von Skinfit, Biketricot, Arm- und Beinstulpen, eine dünne, winddichte Jacke. Sind die Temperaturen näher bei 0° als bei 10° kommen noch ein zusätzliches gefüttertes Langarmtricot, Buff, Kappe und winddichte Handschuhe dazu (sonst normale lange Velohandschuhe).

Was um diese Jahreszeit auch nicht vernachlässigt werden darf, ist die Sichtbarkeit. Nebst Speichen- und anderen Reflektoren habe ich eine redundante Beleuchtung: Rücklicht mit Ersatzbatterien, vorne gute Lampe von Busch & Müller, auf dem Helm einen Scheinwerfer für die Fahrt über Land. So sollte ich eigentlich für jeden Autofahrer sichtbar sein.

fahrradfahren in der Schweiz
Sempachersee, hinten das Napfgebiet

 


 

Sebastian @es_be_er

Seit gut dreieinhalb Jahren wohne ich in München. Die längste Zeit davon im Stadtteil Laim. Zunächst habe ich auf dem Weg in mein Büro mitten in der Innenstadt auf die U-Bahn gesetzt, später auf die S-Bahn. Das Auto kam für mich mangels Parkplatz und angesichts des prallen Berufsverkehrs ohnehin nicht in Frage. Nach einigen Monaten bin ich, vor allem aus sportlichen Erwägungen, aufs Radl umgestiegen – bei einer Strecke von knapp sechs Kilometern war das keine Herausforderung. Inzwischen bin ich 36, ich gehe regelmäßig klettern und Sommers gern in die Berge – allerdings habe ich vor meinem Wechsel nach Bayern eine längere Sportpause gemacht.

Radlfahren in München

So richtig ernst wurde es mit Bike-To-Work aber erst nach meinem Umzug in den westlichsten Stadtteil Münchens. Von Lochhausen zur Arbeit bin ich je nach Route 16 oder 17 Kilometer unterwegs, also deutlich über 30 Kilometer jeden Tag. Der Plan von Anfang an: ich wollte so viel Rad fahren wie es geht, unabhängig vom Wetter. Bisher gelingt mir das ganz gut, Zwangspausen gibt es nur in Ausnahmefällen. Dazu zählen auswärts Termine gleich am Morgen oder Treffen, zu denen ein Anzug angesagt ist. Da ich als Redakteur einer Nachrichtenagentur aber nicht jeden Tag im Anzug auf der Matte stehen muss, ist die Kleidung ansonsten kaum ein Problem.

Biketowork im Hirschgarten in München

Ich habe meine Bürosachen in einem Rucksack dabei und ziehe mich um, die Hinfahrt fällt meist gemächlich aus, da wir im Büro keine Dusche haben. Die Rückfahrt gestaltet sich dagegen meist sportlich. Über die Wochen und Monate habe ich allerdings einiges an Radl-Bekleidung gesammelt. Angefangen von einer gepolsterten Radlhose (ich dachte immer so etwas brauchen nur Angeber) bis zu Regenkleidung habe ich inzwischen ein ganzes Arsenal an Zubehör. Und bei vielen Details, etwa den Schuhüberzügen für Regentage, habe ich lange gedacht „So was braucht’s nicht“. Doch gerade die schwierigen, grauen, kalten und nassen Tage haben mich überzeugt.

biketowork in München

Es gibt kein schlechtes Wetter****, nur schlechte Kleidung und mangelhafte Ausstattung. Zu meiner zählt mittlerweile auch ein Fahrradscheinwerfer, denn gut ein Drittel der Strecke führt über Schotterpisten oder durch unbeleuchtete Grünanlagen. Und dort wird es doch ziemlich dunkel, wenn es dunkel wird. Die Motivation ist aber tatsächlich das kleinste Problem. Inzwischen ärgere ich mehr über Tage, an denen ich nicht fahren kann, als dass es mich Überwindung kostet, an einem kalten und nassen Morgen aufs Rad zu steigen.

 


 

Bernd @KritzelKraxel

Bernd | KritzelKraxel.net klettert nicht nur, sondern fährt auch ganz gerne Fahrrad. Speziell mit dem Fahrrad zur Arbeit aka Bike2Work. Die Distanz variiert zwischen 13km und 15km, je nach gewählter Strecke. Von Stromberg (das ist in Nordrhein-Westfalen) geht es erst durch den Wald, kurz entlang der Straße über die A2 nach Oelde hinein, um an der Hauptstraße entlang zum Gewerbegebiet A2 zu radeln. Dort wird es dann ländlicher und schließlich geht es gemütlich entlang der Bahnstrecke nach Neubeckum, ein Kaff, was niemand kennt. Dazu brauche ich ca. 40-50 Minuten, muß mich ja auch nicht abhetzen.

@kritzelkraxel

Erst seit dem 1. August mache ich das regelmäßig, wobei es aber auch bereits einige Ausnahmen gab, wo ich dann doch mit dem Auto gefahren bin. Das dem Wetter aber in die Schuhe zu schieben wäre unfair! Es hatte andere Gründe. Das mit dem Wetter ist ja eh so eine Sache, denn ich bin immer noch erstaunt wie gut das Wetter bisher war! Ich kann mich nicht erinnern, dass es mal Mistgabeln regnete (also richtig stark) während ich Fahrrad fuhr. Einige Male tröpfelte es ein wenig von oben, aber ansonsten hatte ich Bombenwetter bzw. fuhr immer im Nicht-Regen-Fenster.

Mittlerweile habe ich mich dran gewöhnt und vermisse das Fahrradfahren, besonders wenn ich auf Dienstreise bin (wie jetzt). Es ist die tägliche Portion Bewegung, die mir gut tut und ein Ausgleich zur Zeit am Büroschreibtisch ist. Ich bin draußen, merke an der Straße immer wieder die Veränderung der Gaszusammensetzung durchs Autos (aber ja, auch ich habe eins) und freue mich der gewonnenen Zufriedenheit. Sowohl morgens bei Arbeitsbeginn, als auch abends auf dem Weg nach Hause, werden Dinge abgearbeitet, die mich sonst länger beschäftigen würden. Beende ich meine Tour, so sind sie meist weg. Sie sind verraucht und in die Ablage P verschwunden. Befreiend!

An Kleidung brauche ich nicht viel. Eine kurze Radlerhose und ein Merino T-Shirt reichen für die warmen Tage. Wird es kälter, so kommt ein langärmeliges Marino-Shirt oder ein knallgelbes und langärmeliges Funktionshirt bzw. Windstopper dazu. Regnet es, dann wird dem durch eine dünne Regenjacke und eine Regenhose Paroli geboten. Meist ist mir da drunter schon zu warm. Da teste ich immer noch, welche Kombination für mich gut ist. Wichtig ist mir die Kopfbedeckung geworden, einen warmen Kopf zu behalten, habe ich nun schätzen gelernt. Ein Helm ist Obligatorisch, sonst werde ich vom Rad geschubst (Ein Lied der Bielefelder Rock-Band Randale: Helm auf Du Penner, sonst schubs ich Dich vom Rad). Bis auf die Radlerhose mit Polstereinsatz und die Regenhose sind alle Klamotten dem Laufen entlehnt.

So wichtig: Licht, Licht, Reflexionsstreifen und Licht. Sehe immer wieder junge Leute ohne Licht im Dunkeln fahren. Keine gute Idee, Kinders!

Und nein, die Dunkelheit macht mir nix aus.

Und man erlebt doch soviel! Z.B. den kleinen Toby, einen Australian Sheppard, der sich immer einen Wolf freut, wenn ich komme und ihn streichle. Oder den Schwarzspecht, den ich mal sah. Die Rehe am frühen Morgen auch nicht zu vergessen. Besonders schön ist es aber, wenn ich nach Hause komme und von Wander- und Kletterhund Sam freudestrahlend begrüßt werde! Da hat er sich dann aber auch eine Streicheleinheit verdient!

 


 

Im Büro angekommen, in arbeitstauglicher Kleidung, sitzen die Radlfahrer stets mit zufriedenerem Gesicht am Schreibtisch (oder wo auch immer) als all die Auto- und Bahnfahrer. Warum, das habt ihr hier nachlesen können. Kaffee, Tee und Cola (angeblich, wurde nicht durch Foto bewiesen) sind dann das Tüpfelchen auf dem i, bevor man sein Tagewerk beginnt. Und sich auf den Heimweg freut.

kaffeetassen


 

* Wie im 1. Teil gesagt – ich rede nie wieder von meinen läppischen 10 km, also 20 am Tag…

** Ich wollte davon ja so gerne ein Foto haben…

*** Da kommt schon ein wenig Neid auf – ich fahre ja manchmal einen Umweg über den Olympia-Berg-Gipfel, der Aussicht wegen.

**** Wie gesagt – ich denke es gibt schlechtes Wetter, man muss nur für sich definieren, wo es anfängt.

 

1000 Dank allen #biketowork-Kollegen fürs Schreiben und Fotografieren und Twittern, und ich wünsche euch stets eine sichere Fahrt und viel Freude beim Biketowork!

Hier noch mal der Link zu Teil 1 der kleinen #biketowork-Serie, die evtl auch noch eine Fortsetzung findet…

Ach, und zu meiner Fahrrad-Ausrüstung gehört ja auch diese praktische Handtasche!

Stefanie Dehler
Folgt mir:

Stefanie Dehler

Herausgeberin des Gipfelglück Blogs - einer Sammlung von persönlichen Erfahrungen beim Wandern, Bergsteigen, Radlfahren und Reisen, im Chiemgau, in den Alpen, weltweit.
Mit einer Vorliebe für Höhenmeter, Kuchen, Bier, Bücher und Instagram.
Stefanie Dehler
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4 Comments

  1. Hey, cool mal was von anderen „biketowork“lern zu lesen. Bei mir ist spätestens dann Schluß, wenn Schnee und Eis die Radwege verunsichern. Besonders zwischen Meckenbeuren und Ravensburg wird nicht oder nur grob geräumt. Das artet dann in einem riskanten Selbstmordversuch aus. Jedenfalls das eine mal, als ich das getestet habe. :) Ansonsten kommen bei mir gerade ca. 47km pro Tag zusammen und ab Dezember erhöhe ich die tägliche Dosis noch einmal auf … tja, das werde ich schon noch rausbekommen. :)

    Auf jeden Fall freut es mich, dass es noch andere „Verrückte“ gibt.

    Seid lieb vom Bodensee aus gegrüßt, ihr Heldinnen und Helden der Pedalen! :)

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