Cornwall mit Wanderschuh und Mietwagen – eine Foto Love Story

Eine kurze Reise durch Cornwall im April 2017 – so idyllisch wie im Film, jeder Kaffee kunstvoll serviert wie auf Instagram, die Strände leer und wild wie damals in Neuseeland, der Lockruf der Wanderwege laut und überall zu hören – und das englische Wetter so unfassbar toll, dass man sich kneifen musste um es zu glauben. Ein Reise-Volltreffer!

Bevor ich hier im Blog ausführlich von meiner Tour „mit Wanderschuhen und Mietwagen“ berichte, kommt wieder einmal eine Kurz-Übersicht in Form der Foto Love Story (wie schon über Nepal, West-Kanada, Marokko und Thailand) zur Einstimmung:

Wilde liebliche Küste in Cornwall

Steile Klippen, mit strahlendgelbem Ginster bewachsen, weit unten Wasser, das in allen vorstellbaren Türkis-Tönen leuchtet. Richtige Wellen mit weißen Schaumkronen gab es ein einziges Mal, in der Sennen Cove früh am Morgen.

Die Schönheit der Küste in Cornwall
Es fehlen einem die Worte bei der Schönheit der Küste in Cornwall.

Kaffee und Kuchen. Täglich.

Durch meine Reiseplanung mit Instagram war ich schon vorge”warnt” und in echt, vor Ort in Cornwall, war dann die Auswahl schwer: an jeder Ecke total gemütliche Cafés, mit gutem Kaffee und süßen Leckereien. Ganz mein Geschmack!

Cafe und Kaffee in Cornwall
Das Café und der Kaffee. 5 Sterne Urlaub, auch wenn dieses Foto nicht mehr Cornwall ist sondern Southampton.

Durch Cornwall wandern. Ebenfalls täglich.

Der South West Coast Path geht über 1.014 km immer die englische Küste entlang. Die man am Stück laufen kann, wochenlang, in Tagesetappen oder man pickt sich kleine Halbtageswanderungen für den Cornwall Urlaub raus, kann so mehr von der Region insgesamt sehen. Wenig Gipfel für mich, aber ein Genuss jeden Tag, draußen sein und Cornwall wandernd kennen lernen.

Wandern auf dem Coast Path in Cornwall
Es ist nie weit bis zum nächsten Wanderweg. Zum nächsten Abschnitt des Coast Path.

Am Strand. Für Kreativität und Inspiration.

Ähnlich wie in Schottland, Irland oder meinem geliebten Neuseeland sind die Strände in Cornwall nicht einfach nur Sand und Wasser. Den Wellen zuschauen, Muscheln sammeln, herumspazieren während der Wind einem Salz auf die Lippen weht, ist sehr inspirierend und jagt lauter kreative, erfreuliche Gedanken durchs Hirn. (Die man dann am besten im Café aufschreibt…)

Strand in der Sennen Cove
Sennen Cove am Morgen. So viel Energie. Inspiration. Freude.

Strandhütten.

Man will sie einfach alle fotografieren. Und eine kaufen.

Strand Hütten in Bude, Cornwall
Hach. Die „beach huts“ sind die wunderbare Kulisse, die Rückwand für die herrlichen Strände Cornwalls.

Design und Gemütlichkeit

Viel Liebe zum Detail, zu schöner Einrichtung, schönem Geschirr, sorgfältig ausgewählt, oft schlicht (ab und an auch altmodisch britisch Plüsch-überladen) – viele Besitzer von Läden, Cafés, Restaurants und Bed & Breakfast Pensionen machen es ihren Gästen in Cornwall sehr gemütlich. Man müsste Wochen bleiben, um in jedem Café etwas trinken zu können, in jedem Shop etwas zu kaufen und jedes Hotelzimmer richtig genießen zu können.

Bett im Surf Haven Bed & Breakfast* in Bude/ Cornwall.
Surf Haven Bed & Breakfast* in Bude/ Cornwall. Jedes Detail besonders.

Farben und Licht

Die Natur macht mit beim Design. Im April blühte es überall, die rosa und gelben Blüten bildeten tolle Kontraste zu blauem Wasser und Himmel. Sonnenlicht lässt alles leuchten und strahlen.

Ginster am Meer in Cornwall
Cornwall leuchtet. (Vor allem, wenn das Wetter immer so toll ist…)

Cornwall Roadtrip. Weil man im Mietwagen selbst entscheidet, wann man mal kurz anhalten will.

Auch wenn das morgens nur eine oder zwei Buchten weiter ist als die Unterkunft. Wenn man deshalb so früh da ist, dass Läden und Cafés noch geschlossen haben (dass man eh gerade erst gefrühstückt hat, ist kein Argument!), dass der Parkplatz-Mann noch Zeit zum Plaudern und den wichtigsten Dorftratsch hat. Wenn die Maler gerade ihre Staffeleien an der Hafenmauer aufbauen. Und man wieder weiterzieht, wenn der erste Reisebus die Massen ausspuckt. So war der Kurzbesuch in Mousehole.

Bunte Kayaks in Mousehole/ Cornwall.
Mousehole. Bevor der Tag beginnt.

Lovely. Typisch England.

Tee trinken. Rote Telefonzellen. Kreisverkehr und Links Fahren. Fish & Chips und Cider. Die Wanderer, die sich gegenseitig ungläubig auf das schöne Wetter aufmerksam machen. Cadbury Schokolade. Gemütliche Buchläden. Die Queen auf den Münzen und Scheinen. Und ihr Fußabdruck auf dem Hof von St Michael’s Mount. England (bzw ganz Großbritannien) ist einfach immer ein tolles Reiseziel. Wofür z.B. auch die Blogger-Kolleginnen Smaracuja und Frl Draußen ihre Argumente haben.

Fußabdrücke der Queen und des Duke in St. Michaels Mount
„Footprints of HM The Queen and HRH The Duke of Edinburgh taken on their visit to St. Michael’s Mount on 17th May 2013.“

Die Welt da draußen ist schön. Und gut. Das hat diese Reise (wieder einmal) gezeigt.

Demnächst – bald – kommt dann ein ausführlicherer Artikel, mit Infos zur Reiseroute, zu empfehlenswerten Unterkünften, Cafés und Restaurants, und natürlich zu den Wanderungen, die mir ein wichtiger Teil der Cornwall-Erkundungen waren. Zum Nachmachen für alle, die gerne mit Wanderschuhen und Mietwagen unterwegs sind!

*Visit Britain hat meine Tour durch Cornwall ein wenig unterstützt. Und im Surf Haven Bed & Breakfast in Bude war ich von den Besitzern eingeladen. Was mich dankbar und begeistert macht.

Daten der Reise: 22. bis 27. April 2017

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Stefanie Dehler
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Stefanie Dehler

Herausgeberin des Gipfelglück Blogs - einer Sammlung von persönlichen Erfahrungen beim Wandern, Bergsteigen, Radlfahren und Reisen, im Chiemgau, in den Alpen, weltweit.
Mit einer Vorliebe für Höhenmeter, Kuchen, Bier, Bücher und Instagram.
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3 Comments

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  2. Liebe Stefanie,
    das ist ja mal wirklich eine richtige (Foto) Love Story! Auch wenn ich selbst noch nie dort war, ist meine Sehnsucht nach Cornwall geweckt, seitdem ich denken kann. Ich habe Deinen Artikel in meinem Blogpost über Cornwall verlinkt und plane fest, nächstes Jahr dort etwas Zeit zu verbringen. Du hattest ja ein wahnsinniges Glück mit dem Wetter (wie ich übrigens meistens auch in England, verrückt! :)
    Liebe Grüße,
    Sandra
    von a decent cup of tea

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