10 Dinge, die glücklich machen – im Dezember

Im November ist die Glücklichmacher-Liste ja ausgefallen, im Dezember musste ich mich jetzt sputen, dass sie zwischen Feiertagen und Arbeitstagen, den ersten Skitagen und Faulenzereien noch fertig wurde.

Damit war ich dann nach der Blogpause im November auch wieder fleißig im Dezember, mit einem Newsletter kurz vor Weihnachten, mit einem Artikel mit Bücher-Empfehlungen und einem über eine herbstliche Bergtour auf die Lungauer Kalkspitze sowie einer Südostasien-Highlight-Zusammenfassung, die erst mal nur für Newsletter Abonnent*innen ist…

Was hat dich im Dezember glücklich gemacht? Oder überhaupt 2019? Erzähl mir davon!

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1. Danke sagen

…Und ja, so produktiv sein für den Blog abends und am Wochenende, so wie oben beschrieben, das macht mich glücklich. Sowohl das Schreiben vor allem aber zu sehen, wie viele Leute meine Artikel lesen, dass immer mehr den Newsletter abonnieren, mir Kaffee spendieren (über Buy me a Coffee) und mir positive Nachrichten schicken.

Deswegen ein großes Dankeschön dir und allen, die 2019 diesen Blog entdeckt und gelesen haben, sich Ideen geholt, Antworten auf Fragen gefunden und sich inspiriert haben lassen. Danke, und ich hoffe unsere gemeinsame Reise des Erfahrungs-Austauschs geht 2020 weiter.

2. Auf Reisen in Südostasien

Alleine verreisen bedeutet so viel Freiheit. 24 Stunden tun und lassen was ich alleine will. Sightseeing oder People watching im Straßencafé? Die ganze Nacht den Krimi lesen oder Licht aus um 9 Uhr? Bei der Unterkunft sparsam sein oder sich was gönnen? Niemals warten müssen, nie Kompromisse eingehen.

Ich verreise durchaus gerne mit anderen, auch das hat viele Vorteile. Aber wenn es so ist, dass ich alleine unterwegs bin, dann genieße ich das auch. Und es findet sich immer eine Chinesin, die dich gerne fotografiert, wenn du auch 20 Fotos von ihr machst.

Mehr zu der Reise gibt es bald, es gibt so viel zu berichten aus Kambodscha, Laos und Thailand.

Vientiane
Mit dem Fahrrad unterwegs in Vientiane, der Hauptstadt von Laos | Südostasien

3. Cranberry Scones

Manche Gebäckstücke schmecken dann am allerbesten, wenn sie frisch aus dem Backofen kommen und gerade so viel abgekühlt sind, dass man sich die Finger nicht mehr verbrennt, dass ein Stückchen Butter aber sofort zu Schmelzen beginnt. Dazu gehören diese Cranberry Scones – das Rezept habe ich irgendwann aus der Zeitschrift Eat Smarter ausgeschnittenen und kürzlich wieder einmal gebacken.

Man mische 225 g Mehl, 1 TL Backpulver, 1 TL Zucker, ½ TL Salz, 50 g Butter, 150 g Jogurt und 40 g getrocknete Cranberrys. 2 cm dick ausrollen und 5 cm große (Durchmesser) Kreise ausstechen. Auf ein Backblech legen, ein Eigelb mit 1 EL Wasser verrühren und die Scones damit bestreichen. 

Ca eine Viertelstunde bei 200° backen – und am besten sofort essen. Sobald man sich halt nicht mehr die Finger verbrennt. Ein Foto gibt’s leider nicht…

4. Spotify Jahresrückblick

Ich bin großer Fan von Spotify, vor allem seit ich Anfang 2019 mit dem Podcast Hören begonnen habe. Neben Podcasts höre ich zuhause und in der Arbeit ab und zu Musik, vor allem aber im Auto, offline, über Bluetooth, aufs Handy downgeloadete Playlists.

Am Jahresende erstellt Spotify einem einen persönlichen Musik Jahresrückblick, mit den Liedern, die man häufig gehört hat. Meine Rückblick Playlist startete mit einem Lied, das ich in den letzten Monaten tatsächlich gerne und oft gehört habe, weil es so motiviert und Energie gibt: “Put your Records on” von Corinne Bailey Rae:

Hast du auch einen Spotify Jahresrückblick? Was hast du am meisten gehört? Schreib es gerne unten ⬇️ in die Kommentare!

5. Buch: Frankreich Krimi “Die Dame im Auto mit Sonnenbrille und Gewehr”

Dieses dünne Taschenbuch (235 Seiten) hatte ich in der Traunsteiner Bücher-Telefonzelle zufällig entdeckt und im Gepäck bei meiner Südostasien Reise im November. Die Erlebnisse von Dany Longo, unterwegs in einem auffälligen Auto zwischen Paris und Marseille, sind äußerst mysteriös. Einerseits will sie nur endlich einmal das Meer sehen und plötzlich liegt im Kofferraum eine Leiche. Die Geschichte ist bizarr und verwirrend und verrückt, die Auflösung am Ende lässt dich grinsend das Buch zuklappen. Verrückt, aber es könnte schon wirklich so passiert sein…

“Die Dame im Auto mit Sonnenbrille und Gewehr” von Sébastien Japrisot kannst du hier bei Amazon bestellen*. Meine Ausgabe aus dem aufbau Verlag gibt es dort nicht, dafür andere gebundene und Taschenbuch Ausgaben.

Dame mit Sonnenbrille und Gewehr
Buchtipp – Die Dame im Auto mit Sonnenbrille und Gewehr

6. Rauschberg Christkindlmarkt Ruhpolding 

Einer der schönsten Weihnachtsmärkte im Chiemgau ist der Christkindlmarkt auf dem Rauschberg hier in Ruhpolding. Ich sehe den Berg von unserem Garten aus und trotzdem bin ich gar nicht so oft oben.

Zum Christkindlmarkt kann man theoretisch mit der Gondel fahren, aber Wetter und Schneelage waren gut genug, um zu Fuß rauf und wieder runter zu gehen. Wir wählten den Weg von der Laubau über den Sackgraben und die alte Südhang Skiabfahrt zum Gipfel (ca 3 Stunden), wo uns Lagerfeuer, Alphornbläser, Bratwurst und weite Aussicht auf das zu diesem Zeitpunkt schneefreie Ruhpolding erwarteten.

Die Kombination von 900 Hm Tour und ruhiger Weihnachtsstimmung sind etwas wirklich Besonderes!

Feuer und Tee am Rauschberg
Heißer Tee und warmes Lagerfeuer beim Christkindlmarkt am Rauschberg in Ruhpolding, Chiemgau

7. Vertrauen ins Gute

Auf Reisen lernt man immer wieder neu, an das Gute in (fremden) Menschen zu glauben. Dass der Taxi Fahrer einen zum richtigen Ort bringt und nicht unterwegs ausraubt. Dass man den richtigen Preis für die Tuktuk Fahrt zahlt und nicht abgezockt wird. Dass es Trinkwasser ist, was einem im Café gratis und ungefragt angeboten wird, und kein Leitungswasser. Dass im Nachtzug niemand nach deinem Gepäck greift, während du schläfst. Und und und.

Reisen geht nur mit Vertrauen und Vertrauensvorschuss. Mir sind nur freundliche Menschen auf meiner Tour begegnet, die offenbar wirklich alle nur einfach mein bestes wollten. 

8. Stollenkonfekt

Die Weihnachtszeit bringt so viele Leckereien, die es das restliche Jahr nicht gibt, Geschmäcker und Düfte wecken Erinnerungen an vergangene Weihnachtsfeste. Und wenn im Frühherbst oder Spätsommer die Supermärkte die ersten Regale mit Lebkuchen füllen, mag man sich erst noch winden und weigern, aber irgendwann schlägt man doch zu. Greift zu dem, wofür das Herz schlägt.

Als ich Ende November aus Südostasien zurückkam und vor der großen Auswahl an Leckereien stand, war ziemlich schnell klar, was ich als erstes verspeisen wollte – Stollenkonfekt! Eine Scheibe Christstollen ist ja auch gut, aber in kompakter Form, für die man den Mund weit öffnen und schnell schlucken muss, das war diesen Winter meine liebste Weihnachts-Süßigkeit.

9. Buchläden in Salzburg

Salzburg ist der nächste Ort und die erste Wahl, wenn ich mal einen Tapetenwechsel brauche, das Wetter wenig bergtauglich ist und ein schneller Plan her muss. Das “Programm” wechselt meist, aber zwei Buchläden statte ich immer einen Besuch ab.

Motzko Reise ist nicht weit vom Hauptbahnhof in der Rainer Straße. Auf zwei Etagen gibt es Reisebücher, Wanderführer, Landkarten, Globen und Bildbände.

Höllrigl ist die älteste Buchhandlung von Österreich, 1594 gegründet, in zentraler Lage nicht weit von der Getreidegasse entfernt. Die vielen kleinen Ecken und Nischen sind voll gestellt mit allen Arten von Büchern, eine geschwungene Treppe führt in den ersten Stock, wo ein Extra Raum am Ende die Berg- und Reiseabteilung beherbergt. In den Sesseln habe ich mich noch nie niedergelassen, aber ich nehme es mir immer wieder für das nächste Mal vor.

Buchhandlung Höllrigl in Salzburg
Buchhandlung Höllrigl in Salzburg, Österreich

10. Kaffee

Mehr als alles andere ist Kaffee mein Lieblingsgetränk geworden. Den ersten Kaffee des Tages während der Woche schlürfe ich meistens in der Arbeit beim ersten Überfliegen des E-mail Postfachs. Am Wochenende bekomme ich oft von meinem Partner eine Tasse ans Bett gebracht, damit ich liegen bleiben und lesen kann.

Und unterwegs liebe ich es, ein gemütliches Café zu finden, und Cappucino zu trinken, mit einer dicken Schicht Milchschaum. In Südostasien haben die Baristas immer tolle Muster in den Schaum “gemalt”. Außer, du bestellst den typischen Kaffee in Laos, der hat keinen Schaum sondern unten eine dicke zähflüssige Schicht süße Kondensmilch.

Coffee lao
Kaffee trinken in Laos

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Stefanie Dehler
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