10 Dinge, die glücklich machen – im Oktober

So viele Ideen im Oktober, so viel Action, so viel Inspiration, Trubel und Sonne und Urlaubsplanung. Sport ist nahezu ausgefallen diesen Monat, andere Prioritäten, dem inneren Schweinehund auch mal einen Sieg gönnen.

Nach so einem Monat – und vor dem nächsten, siehe unten – hatte ich auch so viele Ideen für diesen Glücklich-Macher-Artikel. Ich war auch kurz davor einfach 15 Dinge aufzuschreiben. Aber kannst und willst du als Leser*in überhaupt so viel Neues aufnehmen? Vermutlich würde ein Punkt 12 und 14 ja nur noch überflogen oder vorher schon weggeclickt…

Deswegen hier für dich wieder exakt 10 Dinge, die nicht unbedingt Dinge sind, 10 Gedanken/ Erlebnisse/ Erfahrungen, die mich beschäftigt haben, die meinen Oktober noch ein wenig glücklicher gemacht haben. Nicht mehr und nicht weniger als 10 Abschnitte, aber es sind lange Abschnitte…

Was hat dich im Oktober glücklich gemacht? Erzähl mir davon!

Werbehinweis: Der Artikel enthält Affiliate Links*. Das vorgestellte Buch ist ein Rezensionsexemplar des Verlags. Findest du Inspiration, findest du Gefallen an diesem Artikel und diesem Blog?  Lade mich auf einen Kaffee ein!

1. Lernen, jeden Tag lernen.

Warum haben manche Blogs 600 Leser*innen am Tag, andere aber 60.000? Klar, für den neuesten Nagellack oder das coolste neue Handy interessieren sich einfach mehr Leute als für Hüttentouren und 3000er Gipfel. 

Aber es gibt halt auch Blogger*innen, die schreiben so vor sich hin, und andere bilden sich beständig fort, stecken wahnsinnig viel Zeit in ihre Blogs, probieren immer wieder neue Dinge aus, um besser zu werden und mehr Menschen zu erreichen. 

Nun, ich möchte gerne von der einen in die andere Gruppe wechseln. Und um motiviert zu bleiben und wirklich etwas zu lernen habe ich jetzt tatsächlich einmal Geld ausgegeben für E-Books und Online Kurse. Es gibt zwar jede Menge kostenloses Lernmaterial, aber ich glaube, ich persönlich bleibe länger motiviert, wenn ich schon Geld investiert habe (also so wie beim Fitness Studio, wo ich auch oft hingehe, weil mir ja die Beiträge vom Konto abgebucht werden…).

Mein erstes “Lern-Projekt” wird das Thema Newsletter sein (hast du ihn schon abonniert?), danach geht es an den Bereich “Grafikdesign” und das Thema Pinterest. Ich bin gespannt, ob sich Ergebnisse zeigen, jedenfalls macht es mir gerade riesigen Spaß, jeden Tag neue Dinge zu lernen oder unter einem anderen Blickwinkel zu sehen. Was hast du zuletzt gelernt?

2. Buchtipp: Leben Schreiben Atmen. Eine Einladung zum Schreiben.

Schreiben, also gut und regelmäßig schreiben, lernt man durch schreiben. Im Diogenes Verlag ist vor einigen Wochen ein Buch von Doris Dörrie erschienen, dass dich zum Schreiben animieren will und dazu sehr unterhaltsam ist. Dörrie wendet dabei die Regel an, wonach mal sich täglich hinsetzen und zehn Minuten einfach schreiben soll. Ohne erst nachzudenken, ohne Rechtschreibfehler zu korrigieren, einfach Wörter auf Papier bringen. 

In ihrem Buch “Leben Schreiben Atmen” steht jedes Kapitel unter einem Thema. Dörrie schreibt zunächst selber ihre 10 Minuten, autobiografisch, so heißt es zumindest, und am Ende gibt sie das Thema an dich weiter. Schreibe über Brot. Schreibe über deine Haare. Über die Wohnung deiner Kindheit. Über Lügen. Über ein Kinderbuch. Tatsächlich sind die ersten Übungen vor allem über die Vergangenheit und Kindheit, zu den meisten Sachen fällt einem ganz leicht zehn Minuten lang etwas ein, man kommt von Hölzchen auf Stöckchen, ist am Ende überrascht, wo die Gedanken mit einem hingewandert sind. 

Laut Dörrie braucht Schreiben “(…) Disziplin wie Sport. Der Schreibmuskel ist ein Muskel, der verkümmert, wenn man ihn nicht trainiert.”Sie sagt aber auch, dass eben 10 Minuten am Tag reichen, und 10 Minuten findet man. Beim Warten, dass das Nudelwasser kocht oder im Bett, bevor man das Licht aus macht. Oder beim Frühstück.

Leben Schreiben Atmen
Leben Schreiben Atman von Doris Dörrie | Diogenes Verlag*, Kindle Ausgabe

Ich gestehe, dass ich nicht alle Übungstexte geschrieben habe, manchmal habe ich einfach zwei Kapitel nacheinander gelesen, ganz ohne zu schreiben. Aber ich versuche jeden Tag am Gipfelglück Blog zu arbeiten, es weiterzubringen.

Wenn du gerne schreiben willst und dir fehlt das Thema oder der Antrieb, dann hole dir “Leben Schreiben Atmen” und nimm dir jeden Tag die 10 Minuten. Ganz wichtig, in der Zeit das Handy außer Sichtweite verstecken…

Info zum Buch: Doris Dörrie, Leben Schreiben Atmen. Erschienen im August 2019 im Diogenes Verlag, ISBN 978-3-257-60975-2.

Hier kannst du “Leben schreiben atmen” bei Amazon bestellen*.

3. Bergtour: auf den Hochstaufen 

Eine Erklärung, warum es noch keinen Gipfelglück Artikel über den Hochstaufen 1.771 m gibt, habe ich nicht. Es ist ein so toller Berg, mit so vielen Touren-Varianten und ich stand schon mehrfach begeistert auf seinem Gipfel. Dennoch hatte er bisher nur einen sehr kurzen Gastauftritt bei meinen Chiemgauer Hausbergen.

Jedenfalls war ich im Oktober wieder einmal dort, von der Padinger Alm rauf über die Steinernen Jäger, runter über die Barthlmahd. Die sonnigen Oktoberwochenenden ziehen natürlich viele viele Leute nach draußen auf die Berge, erst recht auf den Staufen, trotzdem war es wieder so toll!

Sollte es mir im Winter mal langweilig werden, dann schreibe ich über die Tour auf den Hochstaufen!

Staufen
Über die Steinernen Jäger zum Hochstaufen, Chiemgauer Alpen

4. Blutspenden gehen!

Das Thema liegt mir schon seit Jahren am Herzen – Leute, geht Blutspenden. Es ist wirklich nicht schlimm, du brauchst nur eine Stunde Zeit und tust so etwas Gutes damit. Täglich wird in unseren Krankenhäusern Blut benötigt, bei Menschen mit Krebserkrankungen vor allem, bei Herz-, Magen-, Darmkrankheiten und natürlich auch bei Sport- und Bergunfällen. 

Nicht jede/r kann und darf Blut spenden. Aber viele Leute können und dürfen! Es ist so einfach Leben zu retten. Deswegen kann ich nur an dich appellieren (wenn du es nicht eh schon tust): überwinde dich und gehe zum Blut spenden! 

(Ganz nebenbei bekommst du einen Gesundheitscheck, Essen und Trinken, und eine Aufwandsentschädigung oder ein Geschenk, je nachdem, wo du spenden gehst.)

Übrigens, dein Körper braucht eine gewisse Zeit, um das entnommene Blut nachzubilden, und du bist einfach nicht 100% fit danach. Bei Bergtouren selbst zwei Tage nach dem Spenden merke ich, dass ich schneller außer Atem bin. Das ist normal. Berücksichtige es einfach bei deiner Tourenplanung.

BLut spenden
Blut spenden rettet Leben!

5. Im Café in München 

Die wirklich schönen Cafés in München sind ziemlich versteckt. Irgendwie nicht wie in London zum Beispiel, wo mindestens eins an jeder Straßenecke lockt. Aber wenn man den richtigen Kanälen auf Instagram folgt, sich Tipps in den Favoriten merkt, und schnell ist, also hingeht, bevor sie schon wieder zumachen, dann lassen sich immer wieder neue gemütliche Cafés entdecken. Um dort in Ruhe zu schreiben, einfach aus dem Fenster zu schauen oder mit Freundinnen Neuigkeiten auszutauschen.

Mein neuester Fund heißt Story Café, liegt an der Ecke Schellingstraße/ Schleißheimer Straße und ist ein so ruhiger, inspirierender Ort, dass ich dort ganze Blogartikelserien schreiben könnte…

story cafe münchen
Im Story Café in München. Stories lesen, Stories schreiben, aus dem Fenster schauen.

6. Podcast-Tipp: der Ada Podcast

Ich empfehle dir heute den Ada Postcast. Er ist nicht als Hintergrundgeräusch geeignet sondern etwas zum Konzentrieren und genau hinhören. Die Macher*innen des Podcasts geben faszinierende, klar verständliche erste Einblicke in neue Technologien und ihre Wirkung auf Mensch und Gesellschaft. Künstliche Intelligenz, Blockchain, Forschung, Roboter, Science Fiction. Silikonchips und Neuronen. “Heute das Morgen verstehen” ist das Thema des Pocasts, viele Dinge klingen total verrückt, sind aber eben schon im Alltag präsent oder kurz davor.

Ein Beispiel, unten zum Anhören: riechende Maschinen. Damit würden am Flughafen keine Drogenhunde mehr an Taschen schnüffeln sondern das würde eine Maschine können. Die Themen sind sehr spannend und wirklich gut erklärt, hör mal rein!

7. Rezept: Rotkohlsalat

Ein Kuchenrezept gibt es heute nicht, dafür ein Rezept für einen sehr fruchtigfrischen Herbstsalat. Das Original stammt aus einem alten Rezeptheft von Penny. 

Du raspelst ca 250 g Rotkohl und gibst 2 EL Apfelessig, 2 EL Rapsöl und eine Prise Zucker dazu. Mischen und 1 Stunde stehen lassen. Dann kommt ½ geraspelter Apfel dazu, ½ Granatapfel, eine Handvoll gehackter und gerösteter Haselnüsse, Salz, Pfeffer und etwas Petersilie. 

Der Salat ist wirklich einfach zuzubereiten, geht schnell (von der Warte-Stunde abgesehen), schmeckt so frisch und gibt ganz viel Energie!

rotkohlsalat
Ein herbstlicher Rotkohl-Salat. Schmeckt frisch und gibt so viel Energie!

8. Ein Ausflug ins Silberbergwerk Schwaz

Im Spätmittelalter war Schwaz im Tiroler Inntal die Bergbau-Metropole der Welt, Unmengen Silber und Kupfer wurden hier aus dem Berg geholt.

Vom Nebeneinander von unermesslichem Reichtum und unfassbar harter Arbeit erfährt man bei einer Besichtigung des Schwazer Silberbergwerks – ich war dort beim Betriebsausflug meiner Arbeitsstelle. Man bekommt einen Helm und einen silbernen Mantel, fährt mit einer kleinen Bahn tief in den Berg hinein und wandert dann durch die jahrhundertealten Stollen.

Ein sehr beeindruckender Besuch! Mehr Infos findest du auf www.silberbergwerk.at.

9. Astronautinnen

Mit Jessica Meir und Christina Koch haben zum ersten Mal zwei AstronautINNEN zusammen einen Weltraum”spaziergang” von der ISS durchgeführt. Ein Arbeitseinsatz im Weltall außerhalb der Raumstation ist vermutlich ein besserer Name. Ich wünschte, solche Nachrichten wären gar keine Nachrichten. Ich wünschte es wäre normal, dass Frauen und Männer gleichberechtigt leben und arbeiten können. Aber bisher haben eben auch NASA und Roskosmos einen viel zu hohen Männeranteil, auf allen wichtigen Positionen.

Abgesehen davon – ist es nicht unfassbar, was Menschen da gebaut haben? Ein Raumschiff rast durchs Weltall, Menschen leben dort monatelang und klettern auch noch raus und hängen im All rum?

Jessica Meir auf Twitter | auf Instagram

Christina Koch auf Twitter | auf Instagram

Auf zeit.de gibt es einen sehr interessanten Artikel dazu.

10. Blogpause und Südostasien

Bevor das Fernweh allzu Überhand nimmt, mache ich mich im November auf eine Reise nach Südostasien. 3 Wochen geht es durch Kambodscha, Laos und Thailand! Meine Vorfreude ist riesig! Auf Tempel und Großstädte, auf das Essen dort und das Unterwegssein, auf neue Eindrücke und neu inspiriert werden. 

Ich werde (zum 1. Mal in 8 Jahren!) eine wirkliche Blog-Pause einlegen! Nach dem heutigen Artikel verschicke ich noch einen Newsletter und dann ist mal Ruhe. Es ist kein Artikel vor-geschrieben, nichts geplant, sicher werde ich von unterwegs schreiben aber nichts veröffentlichen. Evtl. lösche ich sogar (vorrübergehend!) mein Instagram vom Handy, um davon nicht abgelenkt zu sein (und vielleicht Schnee-Bilder ansehen zu müssen).

Ich will mehr mit der Kamera fotografieren als mit dem Handy, mehr in den Himmel schauen als aufs Telefon. Ob es einen Artikel über die Reise geben wird, weiß ich ehrlich gesagt noch nicht. Auf jeden Fall werden die Newsletter Abonnentinnen und Abonnenten die ersten sein, die von den Erlebnissen aus Südostasien erfahren und Bilder sehen. Wenn du also neugierig bist, melde dich jetzt für den kostenlosen Newsletter an. Alle, die ihn im Moment neu abonnieren, bekommen übrigens gratis und exklusiv eine Gipfelbuch-Vorlage zum Ausdrucken, mit der du ein übersichtliches Berg-Tagebuch führen kannst. Hier der Link zum Anmelden. 

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Stefanie Dehler

Herausgeberin des Gipfelglück Blogs - seit 2011 eine Sammlung von persönlichen Erfahrungen beim Wandern, Bergsteigen, Radlfahren und Reisen, im Chiemgau, in den Alpen, weltweit.
Mit einer Vorliebe für Höhenmeter, Kuchen, Bier, Bücher, Yoga und Weit-Weg-Unterwegs-Sein.
Stefanie Dehler
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